#126 Wie tickt die Generation Z – und was bedeutet das für die Arbeitswelt?Neue Episode
Shownotes
Gast im HDW-Podcast «Off the Record» ist Felix Behm, Keynote Speaker, Buchautor und Experte für die Generationen Z und Alpha. Er wird am 5. November am Forum Berufslehre+ im Haus der Wirtschaft eine Keynote halten.
Im Gespräch mit Michael Köhn geht es um die Auswirkungen von durchschnittlich neun Stunden Bildschirmzeit pro Tag, die Bedeutung sozialer Kompetenzen und die Frage, wie Teamfähigkeit gezielt gefördert werden kann. Denn während viele Tätigkeiten zunehmend von künstlicher Intelligenz unterstützt werden, bleibt eine Fähigkeit besonders wichtig: gemeinsam im Team ist mehr zu erreichen als allein.
Felix Behm zeigt auf, weshalb es wichtig ist, jungen Menschen Orientierung zu geben, ohne sie mit erhobenem Zeigefinger zu belehren. Und warum Unternehmen, Führungskräfte und Ausbildungsverantwortliche gefordert sind, die Zusammenarbeit im Team bewusst zu stärken.
Im HDW-Podcast «Off The Record» spricht Michael Köhn mit seinen Gästen über Themen aus der Politik, der KMU-Wirtschaft, der Bildung und der Gesellschaft.
«Off The Record» kann als Audio-Podcast über Apple Podcasts, Spotify oder Amazon Music gehört werden. Video-Podcasts können auf dem YouTube-Kanal des HDW angeschaut werden.
Transkript anzeigen
00:00:10: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge vom Hardware of the Record Podcast.
00:00:13: Sie sind weniger belastbar, weil möglichst viel Freizeit erwartet ständig Feedback und fragt schon beim Vorstelligssprache nach der Work-Life Balance.
00:00:22: Über kaum eine Generation wird im Moment so viel diskutiert wie die Generation Z. Die einen sagen, die Jungen wollen nicht mehr arbeiten, die anderen sagen sie wollen einfach anders arbeiten!
00:00:34: Und wenn sich viele Unternehmen fragen, wie sie mit der Generation Z umgehen sollen, steht mir der Generation Alpha schon die nächste Generation vor der Tür.
00:00:42: Eine Generation, die mit Smartphone-Algorithmen und KI aufwächst – und für dir vieles, was von uns heute noch neu ist, völlig selbstverständlich!
00:00:51: Aber sind die jungen Menschen tatsächlich so anders oder halten sie uns vielleicht einfach ziemlich schonungslos zur Spiegel vor?
00:00:58: Wie hat dieser Gast beschäftigt sich seit vielen Jahren genau mit diesen Fragen.
00:01:02: Es ist der Felix Behm, Keynote Speaker und auch hier Experten für Generation Z & Alpha.
00:01:08: Und seit zwanzig zwölf beschäftigt er sich intensiv mit den Bedürfnissen von den jungen Leuten und versteht sich dabei gewisse Massen als Übersetzer zwischen den Generationen.
00:01:18: Und am fünften Offenbar ist ein Speaker beim Forum Prüfslär Plus hier im Haus der Wirtschaftsbratelle.
00:01:24: Guten Morgen Herr Behm, herzlich willkommen!
00:01:26: Wir sind online miteinander verbunden.
00:01:28: schön haben Sie kurz Zeit?
00:01:30: Wie viel haben Sie heute morgen bereits über die Generationen Alpha und Z nachgedacht?
00:01:36: Tatsächlich sehr viele weil ich nochmal einige Studien und davon gibt es ja unzählige mir genauer angeschaut habt zu verschiedensten Themen der jungen Generation.
00:01:45: Sie erklären Unternehmerinnen, Unternehmen, Führungskräften und Berufsbilden wie junge Menschen ticken.
00:01:51: Wie wem man eigentlich Generationsexperte?
00:01:55: Ich denke aus meiner Sicht und das sieht vielleicht der eine oder andere ein bisschen anders ist es wichtig diese Mischung zusammen zu haben.
00:02:02: also ich bin selber aus der Praxis habe die Erfahrung als Personaler in Führungsfunktion als Ausbildungsleiter Und musste mir die Frage stellen, wie gewinnen wir junge Menschen?
00:02:11: Die halt nicht kamen oder und das ist sehr ganz interessant.
00:02:16: Wenn ich mit Ihnen heute spreche drei Kilometer weiter in die Schweiz gegangen sind weil sie da viel mehr verdient als bei uns in der Ausbildung.
00:02:23: also das war so unsere Problematik damals im Gesundheitsbereich speziell Und ich habe danach, und das ist für mich dann genauso wichtig neben der praktischen Erfahrung natürlich viel gelesen.
00:02:34: Zwei Bücher geschrieben dazu und letztendlich auch mit meinem Podcast über hundertfünfzig Folgen verschiedenen Projekten mit vielen Hunderten wahrscheinlich tausenden jungen Leuten intensiv gesprochen, mich unterhalten aus allen Schichten und herausgefunden oder versucht herauszufinden was beschäftigt die wirklich.
00:02:53: Und wenn man dann so diese Bausteine der eigenen Erfahrung verschiedener Studien und vielleicht zum dritten eben noch diese eigenen Gespräche immer up to date hat.
00:03:03: ich glaube dann ergibt sich so ein Bild wo man doch sagen kann man ist für etwas Experte oder kennt sich zumindest sehr gut aus um andere mindestens mal zu inspirieren.
00:03:12: Und hilft es auch, sie sind ja selbst noch keine Sechzig.
00:03:15: Also hilft das auch, dass man näher noch an Alpha und Z ist als vielleicht jemand der schon älter ist?
00:03:21: Ja, da sagen sie was Herr König.
00:03:22: Ich denke öfters drüber nach mit wie lange mache ich das eigentlich?
00:03:25: Und ich glaube aktuell bin ich so ganz gut zwischen den Generationen.
00:03:29: also ich stelle mal wieder fest in den Unternehmen hört man mir gerne zu weil ich doch eine gewisse Lebenserfahrung schon mit sich mit mir bringe.
00:03:36: Mit vierzig oder knapp vierzig Jahren bin ich jetzt aber auch noch nicht So alt in Anführungszeichen dass man vielleicht sagt der ist jetzt viel zu weit weg und spricht auf die Sprache der jung gar nicht mehr.
00:03:46: Also es passt ganz gut.
00:03:48: ja
00:03:48: Wenn wir anschließend in das Thema einsteigen, vielleicht ganz kurz hier haben Sie es erwähnt.
00:03:52: Drei Kilometer von der Grenze weg, Deutschland-Schweiz gibt es da Unterschiede.
00:03:56: Wenn man jetzt überall von Z spricht bei den jungen Noten spielt das überhaupt keine Rolle?
00:04:01: Es gibt immer Unterschiede, aber gar nicht auf Länder bezogen auch nicht auf den Dachraum jetzt speziell.
00:04:06: Sondern wenn man genau hinschaut natürlich auf einzelne Regionen, auf einzelner Viertel könnte man schon sagen, wenn man an den Großstädten ist und natürlich da ich ja auch vielen Schulen unterwegs bin in einzelnen Schulen wie dort gefördert wird und gefordert wird und letztendlich auch gelernt wird.
00:04:23: also kurze Antwort Generell gibt es jetzt gerade bei uns Deutschland, Österreich und Schweiz nicht so große Unterschiede das man sagen könnte.
00:04:32: Mensch die sind total anders, Titiken total anders.
00:04:36: aber natürlich in kleineren Themenbereichen im kleineren Segmenten unterscheiden sich vielleicht manche Kennzahlen von manchen Studien schon in gewisser Hinsicht prozentual.
00:04:46: Aber jetzt nicht so dass man sagt Menschen die sind jetzt komplett irgendwie vollkommen anders.
00:04:51: Das heißt, wir können die Diskussion nicht sehr offen so führen.
00:04:54: Es trifft dann immer zu auch für die Schweiz und aufs Herz sind sie schon mal an einem jungen Menschen verzweifelt selbst.
00:05:01: oder dass ich gesagt habe jetzt das kann ich nicht mehr übersetzen
00:05:05: Naja, also es gibt schon die ein oder andere Herausforderung wo ich auch dachte okay wie gehen wir da jetzt vor?
00:05:10: Da liegt schon einiges im Argen und trotzdem ist bei mir halt immer so diese Brille mit.
00:05:15: Wo kommt das her und warum isst das so?
00:05:17: selbst wenn ich's nicht ändern kann ist doch dass eigentlich erstmal wichtig zu verstehen und je nachdem was es dann ist bin ich sowieso der falsche Ansprechpartner.
00:05:25: Wenn es kommen später vielleicht noch dazu um starke psychische Belastungen oder vielleicht Erkrankungen geht Dann wäre es fatal zu sagen Ich kann das jetzt definitiv irgendwie lösen.
00:05:34: im Gegenteil, ich kann es verstehen um dann zu sagen Mensch such dir jemand.
00:05:39: Ich kenne da jemand wo du das zusammen angehen kannst.
00:05:42: also ja in welcher Hinsicht auch immer und zu verschiedenen Fragestellungen habe ich natürlich mal solche Gesprächspartner vor mir wo ich auch mit unterschiedlichen Brillen versuche draufzuschauen.
00:05:55: okay interessant?
00:05:57: Wo kommt das her?
00:05:58: was können wir da jetzt raus lernen?
00:06:00: Und gab es diese Schublatisierung von Generationen?
00:06:03: Gab es die schon immer?
00:06:04: Also wir reden jetzt eben von Alpha Z, dann Millennial etc.
00:06:07: War das schon immer so oder ist es etwas eher Neues auch?
00:06:12: Ja also ich... Das gab's schon immer in gewisser Hinsicht.
00:06:15: Ich glaube nur wir haben uns noch nie so viel Gedanken darüber gemacht weil nun mal die Geburtenrate ja eine ganz eigene Sprache spricht.
00:06:23: Also, die Demografie auch hier wieder prozentual gesehen sehr ähnlich Deutschland-Österreich Schweiz natürlich dementsprechend aufzeigt dass seine junge Generation heranwächst Die letzten Jahre herangewachsen ist dies halt anders haben werden es sind halt wesentlich weniger Und damit die Herausforderungen für unser Land insgesamt, für unsere Länder.
00:06:47: Für die Gesellschaft aber auch eben eine ganz andere ist und ich glaube da rückt natürlich wieder mehr in den Fokus ob man das Schubladen aufmacht und dann gibt es natürlich auch noch gewisse Begründung.
00:06:59: mir wird die Frage sehr oft gestellt wo man oder wo ich speziell schon sagen kann einfach aufgrund jetzt der letzten dreizehn Jahre mit dem ich mich mit dem Thema beschäftige gewisse Schubladen stimmen halt doch.
00:07:12: Ja, egal was wir so sagen.
00:07:13: Sie stimmen halt in gewisser Hinsicht oft einfach doch und das ist erstmal wichtig zu verstehen okay wo grenzt man etwas ab?
00:07:21: Wie setzt man welche Dividitionen?
00:07:23: Und dann im eins-zu-eins Gespräch logischerweise mehr rauszufinden ok Was stimmt mehr?
00:07:28: Was stimmt ein bisschen weniger?
00:07:30: Stehen wir eigentlich die Generation Z also... Das ist Altersklasse achtzehn bis fünfundzwanzig kann man das so sagen oder...?
00:07:37: Ja, also genau das ist natürlich immer eine wichtige Frage zum Anfang.
00:07:41: Wenn wir dann schon über ein bisschen Schubladendenken sprechen gibt es ne Generation Z die geboren ist so zwischen fünfenneunzig und zweitausendnein und eben dann die ganz junge Generation Alpha die dann ab zwei tausendzehn bis zweitausend vierundzwanzig also immer so fünf zehn jahres Schritte die dann neue neue Bezeichnungen bekommt am Ausmacht.
00:08:04: Also heißt rein rechnerisch, haben wir jetzt ja schon wieder die Nächste über die war aber sicher noch nicht sprechen können Generation Beta.
00:08:14: Aber so lässt sich das einordnen und wenn man zurückrechnet hat man natürlich auch mal fünfzehn jahres Schritten dann Baby Boomer X Und auch die Millennials.
00:08:24: Das heißt dann, Z wäre da und Biss ist auch jetzt neunundzwanzig, dreißig sogar nach oben.
00:08:28: Aber wenn wir sagen achtzehn bis fünfundzwantz, wie hieße Altersklasse das ganz bestimmt in Z mit drin oder?
00:08:34: Ja genau, dass ich gerade so in einem Übergang zwischen Generatswokset und Generationalfeuer habe.
00:08:39: Also schauen wir mal hin!
00:08:40: Man sagt ja sehr schnell heute auch die Jungen wollen einfach nicht mehr arbeiten.
00:08:44: Stimmt
00:08:44: das?!
00:08:46: Das stimmt so definitiv nicht.
00:08:48: Es gibt verschiedene Parameter, es gibt verschiedene Umfragenstudien egal ob das jetzt der Daxing Arbeitsbarometer ist oder ob das verschiedene andere Studien sind von Shell Jugendstudie über Trendstudie von Simon Schnetzer.
00:09:06: also egal welchen man da eigentlich herannimmt es ist ganz offensichtlich dass der Wille da ist, dass die Motivation da ist.
00:09:13: nur ist es eben anders zu rufen, um dann wirklich auch motivierte junge Menschen zu haben.
00:09:19: Idealerweise die, die wir dann auch wollen, die erwarten, die mithelfen und es ist halt gleichzeitig eine sehr große Verunsicherung da.
00:09:28: Verunsicherungen über das Leben, über die Themen, die insgesamt gerade auf junge Menschen einprasseln und natürlich auch die ganze Arbeits- beziehungsweise Lebenswelt, die sich komplett verändert haben.
00:09:44: Die führen nicht unbedingt immer dazu, dass du jemand hast.
00:09:47: Wenn du sagst, guck mal, guckt ihr das an?
00:09:49: Mach doch das!
00:09:50: Und dann setzt er sich dahinter und macht drei Jahre nichts anderes.
00:09:53: Sondern diese ständige Wechse, diese ständig Veränderung führt eher zu noch mehr Unsicherheit.
00:09:59: Und damit natürlich zu Leuten, zu jungen Menschen die schneller vom Weg abkommen als das früher der Fall war, die schneller Dinge hinterfragen... Und die vielleicht erst gar nicht so gut den Einstieg finden, wie wir zwei damals gefunden haben oder vielleicht auch andere aus dem vorherigen Generation.
00:10:18: Das sind die Unterschiede.
00:10:20: Oder das heißt die Leistungsbereitschaft grundsätzlich ist da?
00:10:24: Die Leistungsbereitschaft grundsätzlich ist auf jeden Fall bei jungen Menschen da, also so Argumente wie ich muss ja nichts arbeiten.
00:10:32: Ich bekomme Deutschland-Bürgergeld oder sonst welche Unterstützung.
00:10:36: Das stimmt so nicht!
00:10:37: Es trifft sicher einen Teil einer Generation aber das ist unabhängig vom Name.
00:10:42: Das war früher so dass es heute gibt immer die Arbeitswilligen und die Arbeitsunwilligen.
00:10:48: Aber eben wie schon gesagt es trifft definitiv so pauschal überhaupt nicht zu.
00:10:53: Im Gegenteil, mir fällt gerade sogar noch eine Zahl ein und die ist auch ganz interessant.
00:10:59: Die, ich glaube, achtzehn bis vierundzwanzig Jährigen hat man herausgefunden.
00:11:03: so viel Arbeiten insgesamt wie lange keine Generation mehr vor ihnen.
00:11:09: Das heißt sie wollen nebenbei was verdienen?
00:11:11: Nebenbei neben dem Studium oder vielleicht auch Schule oder anderen Tätigkeiten sich etwas aufbauen und scheuen da definitiv nicht zurück wirklich viel zu schuften.
00:11:22: Und das fand ich eine ganz spannende Zahl weil seit der Wiedervereinigung so viel noch nie gearbeitet wurde zwischen den achtzehn und vierundzwanzigjährigen, also ganz klares Zeichen.
00:11:34: Die haben Lust!
00:11:36: Und woher kommt dann das Image dieser Satz?
00:11:39: Die wollen gar nicht mehr arbeiten.
00:11:41: Wie entsteht das denn wenn man diese Zahlen jetzt hört oder?
00:11:45: Sie sind halt eine sehr unbequeme Generation im Sinne von sie verändern viel Und sie verändern sich auch mit der Zeit, wo wir oft ein bisschen stehen geblieben sind.
00:11:57: Auch das vereint ja wieder alle drei Länder im Dachraum oder zumindest Deutschland Österreich und Schweiz würde ich schon sagen dass es uns momentan noch sehr gut geht.
00:12:07: Das ist schön aber es ist nicht mal gut.
00:12:10: Warum nicht?
00:12:11: Weil natürlich man dann auch als Gesellschaft eher bequem wird.
00:12:15: Das heißt, Innovationen sind in Ordnung aber sie sind ja noch nicht unbedingt notwendig denn es geht uns ja noch gut.
00:12:22: das sehen wir vor allem natürlich in Deutschland wo ich jetzt darüber sprechen kann vielen Dingen sehr genau wenn man da hinschaut Dass wir halt hinterher hinken, ja.
00:12:33: Das schweißt glaube ich vieles noch mal ein bisschen besser.
00:12:35: Da ist nochmal mehr Power insgesamt dahinter.
00:12:38: aber wie haben da große Probleme uns etwas anzupassen was sich weltweit bewegt und das kann und will auch eine junge Generation sehr gut vielleicht zwei Argumente die dafür sprechen dass erste sie sind halt eigentlich von Geburt an weltweit vernetzt, das heißt sie folgen Menschen auf der ganzen Welt.
00:12:57: Sie bekommen Nachrichten von der ganzen Welten so wie sie es wollen und letztendlich dann natürlich auch einen Eindruck was passiert da in den USA?
00:13:05: In Asien, in anderen Ländern die aufstreben sind Und wo können wir etwas nachmachen?
00:13:11: und warum tun was nicht?
00:13:12: Das ist natürlich schon etwas was sehr sehr prägt.
00:13:15: und der zweite Punkt ist dass wäre ja weltweit insgesamt dreißig Prozent der Weltbevölkerung schon aus der Generation Z haben.
00:13:23: Also wenn wir allein den afrikanischen Kontinenten haben, nehmen über fünfzig Prozent der Bevölkerung sind unter dreizig.
00:13:30: Das heißt natürlich dass diese Gruppe von jungen Menschen bei uns zwar sehr kleines weltweit aber sehr groß aufstrebend und dann auch viel mehr Macht haben in denen die sich verändern.
00:13:43: Und zurück auf ihre Frage Da spielt schon mit rein, dass die das mitbekommen.
00:13:48: Okay, Idee eins, Idee zwei, Idee drei ist doch toll!
00:13:52: Wieso machen wir das bei uns nicht?
00:13:53: Und dann kommt die Frage an Arbeitgeber in den Vorstellungsgesprächen oder vielleicht auch im privaten Umfeld geht es nicht auch anders.
00:14:01: Können wir das nicht verändern?
00:14:02: Können weh das nicht abschaffen?
00:14:04: und natürlich gefällt uns und auch mir oft das nicht so.
00:14:07: ich denke jetzt komm doch erst mal an.
00:14:09: ja wieso willst du jetzt gleich irgendwelche Forderungen stellen?
00:14:12: das ist doch unverschämt das macht man noch nicht.
00:14:15: Und das sind so gewisse Werte, das sind gewisse Prägungen.
00:14:18: Aber das ist auch eine gewisse Geschwindigkeit wo die ganz anders drauf sind als wir und in der Summe dieser Dinge wie sie da mitbringen, die Sie anders leben stößt uns das oft auf.
00:14:29: oder ich will es mal anders formulieren einem Vortrag hat das Teilnehmer sehr gut gesagt Es hält uns oft ein Spiegel vor Mit ja früher ging das doch auch nicht sowieso traust du dich das jetzt?
00:14:42: Das ist dann oft ein Problem.
00:14:44: Und das muss man lösen.
00:14:45: Also so unter Motor ein bisschen, die Arbeitswelt ist kein Wunschkonzert.
00:14:49: So kommen wir ein bisschen da her und sie sagen jetzt... Sie und die Jungen haben eine andere Bildvorragung?
00:14:58: Absolut!
00:15:01: Ich glaube halt dass sich die Arbeits Welt – und das glaubt ja nicht nur ich erstes auch sichtbar stark verändern wird.
00:15:08: Und die Frage ist ja, in welche Richtung wird das steuern?
00:15:12: Welche Fragen stellen sich vor allem und da sind wir bei der ganz jungen Generation Schülerinnen und Schüler in den Schulen wenn sie über Berufsorientierung nachdenken?
00:15:22: Wo finden die ihre Wunschberufe oder ihre Wunscharbeitgeber?
00:15:28: Und wie modern sind dann diese Arbeitgeber auch?
00:15:31: Zum Beispiel bei KI, zum Beispiel bei innovativen Konzepten.
00:15:36: Zum Beispiel für Verantwortung oder Projektorientierte Ausbildungen – das sind ja alles so Stichwörter!
00:15:42: Die sind gar nicht mal ganz neu und letztendlich trotzdem entscheidend für junge Menschen die sagen ich weiß was sich verändert, über ganz andere Quellen meine Antworten bekomme.
00:15:56: Aber dann komme ich in ein Unternehmen, wo ich drei Wochen lang auf den Feedback warte nur weil ich eine simple Frage habe wie kann das sein wenn Chatship Team mehr innerhalb von zwei Sekunden doch jede andere Frage dieser Welt beantwortet?
00:16:07: und das ist so ein bisschen wirklich eine komplett neue Richtung?
00:16:14: Da muss man sich erst mal darauf vorbereiten, da muss man mit so Recht kommen.
00:16:17: Und das geht natürlich auch nicht von heute auf morgen und damit stoßen natürlich auch zwei Welten aufeinander wo man als etablierte Generation sage ich jetzt meine Arbeitswelt sagt es braucht Zeit und eine junge Generation absolut unbeduldig ist auch nicht immer dass Durchhaltevermögen hat und dann natürlich auch schnell abspringt wenn es doch sinnvoller wäre ein bisschen dran zu bleiben.
00:16:39: also ja immer positiv oder negativ muss man sehen.
00:16:43: Ist das ein Punkt, wo Sie sagen da müssen die Unternehmen und Unternehmer an dem müssen sie arbeiten.
00:16:47: Also auch der Arbeiten im Sinne von aufnehmen und das Verinnerlichen und einfach anders an die Jungen angehen?
00:16:55: Ja absolut.
00:16:55: also junge Leute Generation Alpha nutzt eine komplett andere Alltagsinfrastruktur.
00:17:01: ja vor allem eben mit KI.
00:17:03: vielleicht auch da nochmal zwei Zahlen weil das ja wirklich die nächsten Jahre entscheidend wird.
00:17:19: Das waren vor zwei Jahren nur nicht mal zwanzig Prozent.
00:17:22: Das heißt, selbstverständlich ist etwas geworden was für uns hier und da natürlich machbar ist.
00:17:29: Aber junge Menschen, die natürlich mit dieser hohen Nutzung von künstlicher Intelligenz in der Arbeitswelt kommen stellen sich schon die Frage wieso kann ich meine täglichen Aufgaben nicht auch mithilfe von KI lösen?
00:17:42: Dass das eine Erklärung bedarf warum es jetzt nicht so schnell geht.
00:17:47: Das ist für viele ganz schwer!
00:17:51: Das ist halt zum Beispiel jetzt eben ein Parameter, wo wir schon daran arbeiten müssen.
00:17:57: Aber eben auch wenn wir gerade bei diesem Beispiel bleiben um es da konkret zu halten für die, die zuhören... Es ist ja nicht immer nur Chance, das ist halt auch Risiko.
00:18:08: also während jemand der sehr jung ist sehr unbedarf beispielsweise mit neuen Technologien arbeitet weiß er oder diejenige halt offensichtlich aktuell mindestens nach Umfragen kaum wie das ganze zustande kommt, wie das funktioniert.
00:18:24: Und dann müssen wir natürlich auch schauen okay Datenschutz und so weiter und so vor.
00:18:28: Man muss ja ein bisschen darauf achten die implementiert man auch etwas sinnvolle also dass es so ein Beispiel mal rausgegriffen bezüglich künstlicher Intelligenz.
00:18:39: Das heißt die Schwierigkeit ist auch dass es uns gelingen wird den jungen Generation aufzuzeigen das Wissens war jetzt mit Kai unglaublich schnell verfügbar ist aber das Wissen haben muss, wie man damit umgehen soll und wie man das allenfalls auch ein bisschen am Schluss irgendwie einmitteln kann für sich selbst.
00:19:00: Und das sind eben auch Punkte, die wir aktuell beispielsweise... Da kann man in der Erklärung oder in dem Zusatz zu dem was Sie gesagt haben zurückgehen auf die PISA-Studie.
00:19:10: Die ja nicht nur in Deutschland sehr schlecht ausgefallen ist sondern europaweit eine Tendenz nach unten zeigt und da beispielsweise auch sehr wichtige Fähigkeiten aktuell verloren gehen wie zum Beispiel das Thema Lesen.
00:19:23: Wenn ich mit KI aber sinnvoll umgehen will, muss sich natürlich sehr schnell etwas erfassen erkennen lesen können.
00:19:30: Ich muss die Fähigkeit entwickeln gute Fragen zu stellen.
00:19:33: das geht natürlich nicht nur für die Generation Alpha ja es ist logisch Aber vielleicht vor allem für die und Das heißt für uns Ausbilderinnen aus Bilder.
00:19:43: wir müssen daran arbeiten wie wir ganz neue Fähigkeiten auch einer jungen Generation vermitteln, die vorher vielleicht nicht so wichtig waren.
00:19:53: Die wir vorausgesetzt haben.
00:19:55: Das sind entscheidende Punkte.
00:19:57: also auf jeden Fall.
00:19:58: was Wichtiges angesprochen ja
00:19:59: und vielleicht noch als Ausbildungssicht oder Unternehmenssicht.
00:20:03: Ich spiele seine Rolle bei einem Unternehmen groß oder klein ist im Umgang oder wie flexibel das man da ist.
00:20:09: oder kann man sagen größere sind da weiter?
00:20:12: Oder gibt es da schon Untersuchungen dazu?
00:20:15: Nein, überhaupt nicht.
00:20:19: Also ich muss noch mal nachfragen, meinen Sie jetzt bezüglich... Im Umgang
00:20:23: mit dieser Problematik oder im Allgemeinen, dass sie auch gesagt haben nehmen kann und schneller Feedback
00:20:28: etc.,
00:20:29: also was Junge dann auch erwarten vom Arbeitnehmer?
00:20:34: Ob es da Unterschiede gibt bei der Größe oder überhaupt nicht, kommt das auf die Führung drauf an?
00:20:39: Ich sage so.
00:20:40: Oder wie weit auch die Fährungsmitglieder sind in einer Firma oder gibt es da schon bereits eine Untersuchung dazu?
00:20:47: Ja, ist das ganz gemischt und wir Unternehmen damit umgehen würde ich jetzt mal sagen also natürlich gibt es feste Kennzahlen im Sinne von verschiedenen Arbeitgeber Siegeln.
00:20:57: ja wenn man Great Place to Work beispielsweise nimmt Dann sieht man dann natürlich schon, wen zeichnen die aus.
00:21:03: Was müssen sie erfüllen?
00:21:04: Das sind natürlich nicht nur, aber es sind oft große Unternehmen mit einer großen Liste an tollen Benefits und verschiedenen Dingen, die sie leisten herausstechen.
00:21:14: Aber man darf auch nicht die kleinen und mittelständischen Betriebe vergessen, die vielleicht gar nicht in ähnlichen Statistiken auftauchen oder gar nicht bekannt sind, sondern Dinge einfach intuitiv sehr gut machen.
00:21:25: Und das ist halt auch wieder so ein Punkt, der besonders für eine junge Generation wichtig ist.
00:21:30: Eine schnelle Umsetzung haben.
00:21:32: Das heißt diese schnelle Umsetzung egal bei was Ist ein entscheidender Aspekt auf den natürliche Wert gelegt werden sollte.
00:21:42: aus meiner Sicht Wenn es um Kommunikation geht ist das entscheidend.
00:21:46: wenn Es um Veränderung geht ist es entscheidende Und wenn es vielleicht um Vertrauensvorschuss geht, statt erst mal jahrelang irgendwas zu kontrollieren ist das auch entscheidend.
00:21:59: Also von dem her können zwar großen Unternehmen mit einem großen Budget oft viele Dinge umsetzen die auch Geld kosten kleine Unternehmen aber genauso vieles richtig machen indem sie einfach mit flachen Strukturen schnell handeln.
00:22:13: also hoffe ich zumindest gibt immer solche und solche.
00:22:16: Jetzt haben wir die Beispiele der Jungen gesehen.
00:22:18: Es gibt auf Sicht, was sie gerne hätten oder wie sie es auch gerne brauchen.
00:22:23: Sie sagst ein bisschen so... Ungekehrt, was würden sich den Jungen sagen?
00:22:27: Die Arbeitswelt funktioniert trotz aller Wünsche immer noch so und so.
00:22:33: Was ist quasi nicht verhandelbar, ich sage es ein bisschen mit dieser jungen Generation für die Arbeitswelt?
00:22:41: Ja, verhandelbar ist ein gutes Stichwort übrigens an der Stelle weil ich in meinen Präsentationen und Vorträgen natürlich auch mal darauf hinweise dass junge Menschen ja schon komplett anders aufwachsen.
00:22:52: Und sehr vieles heutzutage verhandeln mit Eltern wo unser Beider vielleicht früher eher gesagt hat wir hören darauf was die Eltern sagen.
00:23:01: So ist es und so bleibt das.
00:23:02: Ja,
00:23:04: das hat sich verändert.
00:23:05: Deswegen haben Sie ja ein wichtiges Wort erst mal aufgegriffen.
00:23:07: Geht hier wieder um verstehen aber auch jetzt wieder auf Ihre Frage zurückzukommen.
00:23:13: Man muss, glaube ich schon, junge Menschen vielleicht etwas intensiver heran führen an die Arbeitswelt um halt auch klar zu machen.
00:23:20: Idealerweise nicht mit dem erhobenen Zeigefinger sondern so dass sie selber checken okay gewisse Dinge sind gesetzt gewisse dinge müssen gegeben sein und gewisse Dinge sind auch wichtig damit halt ein Team funktioniert egal wie alt wir sind und egal ob wir neu sind und jemand anders alt oder schon länger eben dabei ist.
00:23:39: Und ja, ich sehe da schon Herausforderungen gerade und das aber schon länger seit einigen Jahren bei solchen Themen wie Ich leiste erstmal und schaue dann was die nächsten Jahre zurückkommt.
00:23:55: Was mir zurückgegeben wird Es werden halt viele Fragen gestellt mit Warum mache ich das jetzt?
00:24:01: Warum sollte ich es tun?
00:24:02: Das bekomme ich dafür zurück also auf dieser Purpose.
00:24:07: Die Frage in sich ist ja gar nicht verkehrt, weil wieso sollte ich was Sinnloses tun?
00:24:11: Das Leben ist kurz genug.
00:24:13: Man will ja möglichst auch etwas leisten und Beitrag geben.
00:24:18: Aber natürlich haben diese allgemeinen Fragen und die Verhandlungen mit der man aufgewachsen ist eben nicht nur diese Vorteile das man erst mal macht ohne ständig zu fragen sondern eben idealerweise so abgeholt wird dass Fragen beantwortet werden, dass es eine klare Struktur im Unternehmen gibt gleichzeitig aber ganz klar ist, was ich zu leisten habe um das zurückzubekommen.
00:24:41: Und da sprechen wir im Prinzip nur von Transparenz.
00:24:44: also viele Unternehmen haben verschiedenste Instrumente die funktionieren gut aber die Transparens ist weg.
00:24:50: wenn ich in ein Unternehmen komme und sage okay was macht ihr hierzu und dazu?
00:24:54: Und habt ihr einen Plan ja alles vorhanden dann sag' ich wo steht das?
00:24:58: Ja da sprechen wir nicht drüber!
00:25:00: Da muss halt jemand nachfragen.
00:25:03: Aber es wäre schöner, wenn ihr das vor Transparenz macht.
00:25:07: Damit ja schon neue Menschen die zu euch kommen, merken okay ich stehe jetzt hier in diesem Organigramm Ich will ja hoch und muss das und dass tun.
00:25:15: Das sind die Schritte und das ist für mich ersichtlich.
00:25:17: Jetzt Und das ist auf das Problem.
00:25:21: Also ich glaube letztendlich einfach Zu beantworten Es braucht Zeit Es braucht Disziplin Es braucht auch eine Vorleistung In die ich gehen muss.
00:25:32: Das ist das, was vielen irgendwie noch nicht so ganz klar ist.
00:25:36: Je jünger sie sind wenn Sie in die Arbeitswelt einsteigen und umso mehr als es wichtig geht immer wieder daran zu erinnern die abzuholen gleich damit zu konfrontieren vielleicht schon im Bewerbungsgespräch weißt du dass Du erst mal uns weiter tun musst.
00:25:52: Und da sind wir wieder beim Thema klare Kommunikation.
00:25:54: also wenn wir das machen dann zeigt sich natürlich auch gleich, ist der geeignet oder ist die nicht geeignete?
00:26:01: und kann er idealerweise davor schon selektieren mit gut dem ist das nicht klar dann passt das vielleicht nicht zu uns.
00:26:07: Oder dem ist es klar müssen wir daran arbeiten gucken wie wir es hinkriegen?
00:26:11: Ich möchte zwei Gedanken rasch aufnehmen die sie jetzt ins Spiel gebracht haben.
00:26:15: Team haben Sie gesagt oder Team Fähigkeit?
00:26:17: oder ist das eine Fähigkeit die verloren geht oder schwächer wird aufgrund auch bis sozialen Medien?
00:26:25: oder dass man eher oft vielleicht alleine ist, oder nur noch über das soziale Medien Kontakt hat.
00:26:30: Dass man dann im richtigen Leben wenn man in die Berufswelt einsteigt dieser Teamgedanke an allenfalls ein bisschen schwächer ausgebildet ist
00:26:40: Ja Das würde ich sagen dass das so ist da gebe ich Ihnen zu großen Teilen recht betrifft er jetzt nicht wieder alle aber schon viele.
00:26:50: also durch die ungefähr neun Stunden im Schnitt, Bildschirmzeit pro Tag.
00:26:56: Die Jugendliche da haben ein Großteil davon Smartphone der Rest Tablet Spielekonsole und so weiter ist natürlich in diesen Neun Stunden etwas verloren gegangen was wir früher hatten.
00:27:08: Die Zeit anders genutzt analog logischerweise und analog hieß dann oft vielleicht auf dem Fußballplatz im Verein Beim Rumhängen mit anderen aber in Gesprächen und nicht jeder an seinem Smartphone.
00:27:23: Und das zeigen auch erste Langzeitsstudien, dass das nicht nur dazu führt, dass wir vereinsamen sondern natürlich auch bei jungen Menschen eine größere psychische Belastung feststellen.
00:27:34: Wir sind soziale Wesen, wir brauchen den Kontakt zueinander und der ist halt zu vielen Teil von dort gegangen.
00:27:41: Welt von Social Media, die ja offenbar so sozial sein soll ist halt oft gar nicht sozial.
00:27:48: Es ist eigentlich eine Welt wo verschiedene Influencer etwas bestimmen, etwas über ihr Leben erzählen und wir können zuschauen oder halt nicht ein bisschen Big Brother mäßig aber halt mit kompletter Beschallung den ganzen Tag.
00:28:02: das heißt letztendlich fehlen verschiedene Fähigkeiten wo ich denke dass gute Unternehmen, gute Führungskräfte.
00:28:11: Gute Ausbilderinnen und Ausbildern besonders darauf achten mehr Teamfähigkeit zu fördern junge Menschen mehr in Teams etwas erarbeiten zu lassen oder vielleicht auch absichtlich verschiedene andere Instrumente nutzen wo diese Skills noch mal so ein bisschen gefördert werden je nach Betriebsgröße.
00:28:32: das ist definitiv gerade ein Problem dass wir eher Einzeln arbeiten statt gemeinsam.
00:28:41: und wenn ich da auf die Arbeitswelt der Zukunft schaue, wird das ein noch größeres Problem.
00:28:47: Denn oft bei vielen Skills sind wir im Team unglaublich stark stärker als KI aber nicht als einzelne.
00:28:55: Das heißt einen Trend der gefährlich ist und den man natürlich auch ein bisschen umkehren sollte.
00:29:03: Und das Zweite ist noch die Sinnhaftigkeit deiner Arbeit, die sie angesprochen haben.
00:29:07: Etwas sinnvolles zu tun oder ... Die jungen Leute wollen nicht was Sinnvolles tun.
00:29:13: Ist es auch etwas ... Ist ein bisschen Art Luxus.
00:29:15: hier am Beginn des Gesprächs schon gesagt?
00:29:18: Wir können es uns leisten also wir sind... Oder noch leisten haben Sie gesagt!
00:29:23: Weil's in dieser Zeit aufwachsen, wo das eben möglich ist, dass er vor dreißigvierzig Jahren wäre, das ja wahrscheinlich keine Frage gewesen sondern da war die Ausgangslage einfach anders.
00:29:33: Ja absolut, also da spielt natürlich wieder die Demografie mit rein.
00:29:38: Das ist ganz klar und das sagen wir dann Personaler.
00:29:41: Die haben die wildesten Bewerbungsgespräche geführt mit den unglaublichsten Fragen und Antworten, die sie so noch nie gehört haben weil man sich es schon in vielerlei Hinsicht aussuchen kann wo man arbeitet wie man arbeitet und was man gerne hätte oder vielleicht auch nicht hätte.
00:30:01: Das bringt natürlich den ein oder anderen in Erklärungsnot.
00:30:06: Aber zum andern ist es auch allgemein die Zeit.
00:30:13: Man muss schon sehen, da kenne ich jetzt nur die Zahlen für Deutschland aber die Zahlen zeigen jeder fünfte junge Mensch jedes Fünfte Kind lebt an der Armutsgrenze.
00:30:23: also es geht nicht allen gut.
00:30:25: In Gegenteil, die Schere mindestens in Deutschland ist ja immer weiter auseinander.
00:30:31: Das ist ein Phänomen, was natürlich ein bisschen schwieriger macht allgemeine Beurteilung zu treffen.
00:30:36: Aber so insgesamt kann man schon sagen es haben noch nie so viele geerbt wie letztes Jahr.
00:30:43: das freut den Staat Erbschaftssteuer und so weiter.
00:30:47: also Höchst Einnahmen Und es zeigt auch insgesamt natürlich den Wohlstand.
00:30:51: Man Kann sich bestimmte Fragen erlauben.
00:30:54: Beziehungsweise ich würde fast sagen, man konnte sich bestimmte Fragen erlauben.
00:30:58: Egal ob als Bewerber oder als Unternehmer um vielleicht manche Dinge zu verändern.
00:31:04: Möchte aber auch an der Stelle darauf hinweisen dass wir in den letzten Jahren leider auch unternehmerisch und Führungskräfte technisch etwas abgeschweift sind von dem was wirklich gute Führungen heißt unabhängig von Generation.
00:31:20: Es hat sich irgendwie so eingeschlichen, dass Männer aus einer Zeit kommt wo es genügend Bewerber gab.
00:31:26: Austauschbar wenn sie nicht gefällt geh wieder ohne zu erklären ob die Arbeit Sinn macht.
00:31:32: also wirklich zu sagen okay es macht Sinn was du da tust?
00:31:37: Ohne zu erklären was davor oder danach kommt.
00:31:40: also den ganzen Prozess zu verstehen weil das sollte nur die Führungskraft die anderen müssen das nicht und das hat sich verändert.
00:31:48: Jetzt hat eigentlich eine Führungskraft aus meiner Sicht ganz andere Funktionen.
00:31:53: Vor allem bei jungen Menschen stößt das natürlich auf eine positive Haltung und Einstellung, wenn man Aufgaben- und Verantwortungen verteilt – ja?
00:32:05: Und das war vor ein paar Jahren eben noch undenkbar und damit war es auch nicht notwendig beispielsweise Sinnhaftigkeit, Details Ergebnisse wirklich zu zeigen!
00:32:17: Ein ganz konkretes Beispiel.
00:32:19: Ich hatte letztens erst ein Gespräch mit einem Unternehmen und da sagte der Geschäftsführer zu mir, für ihn ist es inzwischen völlig normal dass er mit seinen Mitarbeitern bespricht ob er verschiedene Aufträge annimmt oder ob der Kunde vielleicht nicht so gut passt.
00:32:35: das entscheidende Mitarbeiter dachte ich sehr spannend.
00:32:39: also nicht mehr der Geschäftspführer allein sondern das war ein kleineres Unternehmen.
00:32:43: Die ganze Belegschaft entscheidet, es ist ein spannendes Projekt.
00:32:46: Es sind spannender Kunde.
00:32:47: da sind wir jetzt wieder eine Weile dran mit dem erstellen.
00:32:51: also so Maschinen gebaut oder gefällt uns nicht machen wir lieber nicht.
00:32:56: und das zeigt halt schon die Belegenschaft ist natürlich super involviert.
00:33:01: dadurch entsteht halt auch so ein Teamgefüge.
00:33:05: Da sind wir inzwischen bei solchen Beispielen auch schon eigentlich weg von was will Generation Alpha?
00:33:12: und hinzu, wie funktioniert einfach gute Führung.
00:33:15: Ja?
00:33:16: Und dann kommen junge Menschen die sich es vielleicht aussuchen können halt auch von selbst weil sie sagen er macht Spaß ja das ist mal was anderes.
00:33:24: Die Auftragslage muss allerdings sicherlich auch stimmen damit man das so machen kann oder wenn wir das dann so machen.
00:33:30: Aber das heißt involvieren also generell involviren und aufzeigen was man was jede oder jeder in Betrieb für das ganze quasi Man macht oder wie sie als Einzelne Mitarbeiter und Mitarbeiter den Erfolg der ganzen Unternehmung mitgestalten kann?
00:33:52: Absolut.
00:33:55: Das ist vielleicht auch so ein bisschen die Erklärung, dass ja diese ganzen Plattformen über die wir sprechen, die wir teilweise selbst haben wo wir vielleicht alle noch auf Facebook sind Natürlich immer nur funktionieren wenn jeder etwas beiträgt, wenn jeder was beisteuert ist.
00:34:11: Sonst würde es ja nicht gehen.
00:34:12: also es ist ja dort die Möglichkeit gegeben ich sag's mal so ganz lapidar sein Senf zu allem dazugeben zu können egal ob das jetzt der andere hören will oder nicht.
00:34:24: wir dürfen aber nicht vergessen dass dieser mechanismus der eben da dahinter steckt abgefärbt hat auf wie werde ich groß wie funktioniert diese welt Und man dann halt schon erschrocken sein kann, dass die Arbeitswelt überhaupt nicht funktioniert und doch wieder von einer oben nach unten diktiert ohne das ich nur meine Meinung äußern darf.
00:34:45: So!
00:34:46: Das ist der entscheidende Punkt und Mechanismus um zu verstehen okay wie sehr sind wir da bereit vielleicht auch etwas zu erklären?
00:34:56: Und jetzt gibt es da vielleicht noch zwei Unterschiede.
00:34:59: Der erste Unterschied Insgesamt natürlich zu erklären, was machen wir im Unternehmen?
00:35:06: Wofür tun wir es und wem tun wir damit etwas Gutes beispielsweise.
00:35:11: Aber dann auch im einzelnen Prozess zu sagen okay du bearbeitest diese Rechnung vor der Rechnungen passiert eigentlich das und dass nach der Rehnung in das Produkt ankommt hat das und das ist das und passiert Und das ist oder kann natürlich super interessant sein.
00:35:27: Also wenn ich jetzt aus meinem Alltag so zurückdenke im Krankenhausbereich, dann ist es erstmal total langweilig auf einer Rechnung zu lesen.
00:35:37: Ich bestelle jetzt fourhundertneinundzwanzig Katheter.
00:35:40: Ich weiß nicht was das ist aber ich mache's halt mal.
00:35:43: oder zu wissen okay?
00:35:44: Ich hatte vorher einen Einblick in die Station wo die gebraucht werden warum sie gebrauchten werden.
00:35:53: Ich war mal im Finanz- und Rechnungswesen.
00:35:55: Und ich war vielleicht auch mal im Lager, und habe dort gesehen wie diese Vierneinhalb Tausend Produkte irgendwie sortiert werden und dann bereit stehen usw.
00:36:04: Das meine ich ja?
00:36:06: Und um vielleicht noch zum Abschluss damit es auch wirklich so überall ankommt, wenn man noch nicht ganz weiß was ich meine, ich hatte letztens eine Führungskräfte Runde großer Lebensmittel Einzelhandel und da sagte eine Fährungskraft zu mir Man kann es nicht mehr hören, dass die Jungen wirklich alles hinterfragen.
00:36:28: Warum müssen sie wissen?
00:36:30: Warum Sie jetzt die Krillkohle rausstellen sollen?
00:36:33: Das ist doch völlig egal!
00:36:35: Und dann sagte die andere Führungskraft aber vielleicht ist das nicht egal.
00:36:40: Vielleicht wollen wir wissen was das für einen Sinn macht wenn es morgen regnen soll heute die Krilkohler auszustellen und da dahinter Bestellprozesse stecken dass da vom Konzern halt die wahre schon drei Monate vorgeordert ist.
00:36:53: Man das noch nicht weiß, wie das Wetter wird?
00:36:56: Das Wochenende ist Öffnung der Krise sagen und so weiter.
00:36:59: Das weißt vielleicht an jemanden nicht.
00:37:01: Also das ist wirklich ganz konkret gemacht.
00:37:04: mit habe ich gewisse Strukturen und Prozesse im Unternehmen so kommuniziert, dass es halt jemand versteht, den er noch nicht zehn Jahre da arbeitet Und ich bin wirklich erschrocken.
00:37:16: Dazu letzter Satz Ich Bin Wirklich Erschrocken Wenn ich dann mit manchen jungen Menschen spreche, die sagen, ich habe jetzt nach vier Jahren erst mal verstanden was ich da überhaupt gemacht hab.
00:37:26: Das kann doch gar nicht sein!
00:37:28: Das ist eine wichtige Aufgabe.
00:37:29: Wie kann das sein?
00:37:31: Und dass...das ist die Realität.
00:37:33: Da wo viele bis vorher vielleicht gesagt haben ja machen wir schon ne.
00:37:38: Das ist die realität und ich glaube es ist eben klar, das ist halt schwierig
00:37:44: Und das ist auch der große Hinweis, den Sie jetzt gerade erzählt haben an die Unternehmen mitzunehmen und sich auf die neue Zeit einzustellen.
00:37:56: Ja absolut!
00:37:57: Eine Generation da mitzunemen, Veränderungen durchzugehen – eine Vielzahl von Veränderung, die wir noch nie hatten wahrscheinlich, die auch noch kommen werden, wo wir selber nicht wissen wie wir mit umgehen und da eben die komplette Power zu nutzen, also das Wissen wie man KI nutzt von jungen Menschen, die damit aufgewachsen sind.
00:38:19: Und die Arbeitserfahrung der erfahrenen langjährigen Mitarbeiter und das halt zusammenzubringen so dass ist die große Kunst.
00:38:25: ja und das ist gleichzeitig auch das was vielen unglaublich schwer fällt verständlich
00:38:33: sehr spannend.
00:38:33: wir können noch ganz lange miteinander sprechen aber noch ganz kurz zum Schluss.
00:38:37: Fünfter November sind Sie bei uns hier in Bratteln im Haus der Wirtschaft am Forum Berufslehre Plus.
00:38:42: Was werden sie uns da erzählen?
00:38:45: Ja, es geht um viele spannende Themen.
00:38:49: Die versuchen in sehr kurze Zeit rein zu pressen.
00:38:52: Das muss man immer so ein bisschen sagen, die Zeit ist begrenzt aber auch gut so.
00:38:57: Also ich versuche die wichtigsten Impulse mitzugeben, die sich irgendwo zwischen TikTok und KI umhertreiben.
00:39:04: Was machen diese Plattformen aus?
00:39:06: Wie haben sie aber auch und welchen Einfluss haben Sie auf eine Generation, die anders lernt, die Auszubildenden, die auf mit künstlicher Intelligenz.
00:39:16: Was können wir da in den nächsten Jahren erwarten?
00:39:19: und vor allem wo müssen wir, wie wir es jetzt schon ein bisschen angeschnitten haben eben auch eingreifen bzw Verständnis ausüben oder teilweise auch bestimmte Mechanismen wie beispielsweise von Algorithmen oder von der Funktionsweise großer Plattformen, großer Unternehmen, die die Welt quasi in diesen Lebensbereichen regieren?
00:39:43: Ein bisschen Kopier für unsere Art und Weise, für unsere A zu führen.
00:39:47: Und wenn uns das gelingt dann haben wir glaube ich ganz viel schon geschafft.
00:39:52: Natürlich gehört da immer so ein bisschen um diese Abschätzung dazu und vor allem dieses Verständnis.
00:39:58: Wo sind denn die Belastungsgrenzen?
00:40:00: Welche Probleme haben denn die jungen Menschen gerade aktuell und wie können man dafür leicht mit dem was ich gerade gesagt habe noch besser einwirken?
00:40:07: steuern verantwortungsvoll mit Umgehen?
00:40:09: Und bringen Sie eine Art Checkliste mit, die man dann nach Hause nehmen kann?
00:40:12: Die in den Alltag ein bisschen erleichtert oder so einige Tipps einfach.
00:40:18: Ja ja also es sind natürlich immer idealerweise sage ich so zwei drei maximal Dinge die man mitnehmen sollte damit man sich jetzt nicht gleich überfordert.
00:40:28: vieles braucht er auch Zeit.
00:40:29: das ist nicht von heute auf morgen verändert.
00:40:31: aber wir arbeiten da definitiv auch mit checklisten.
00:40:35: wir arbeiten mit konkreten Beispielen und Impulsen Und dann kann man auch schauen, okay, Firma XY hat das so gemacht.
00:40:42: Also ich bin immer jemand der sehr gerne auch Beispiele von anderen Unternehmen erzählt um einfach klar zu machen wie es funktionieren kann.
00:40:49: und wenn man das dann mitnimmt sage ich jetzt mal so als große Bubble mit einer Überschrift, mit einer klaren Aufgabe unten drunter Dann wäre mein Ziel für diesen Tag und für diese kurze Zeit die wir haben erreicht.
00:41:03: sind wir sicher, dass wird eine spannende Zeit auf jeden Fall.
00:41:07: Wir freuen uns auf den fünften November.
00:41:09: Vielen Dank!
00:41:09: Wir sehen uns dann persönlich, freue mich darauf und ich wünsche eine gute Zeit bis dahin und bis am fünfen November hier in Bratlen.
00:41:16: Vielen dank Herr Beam.
00:41:17: Bis dahin danke Ihnen.
00:41:18: Danke.
00:41:19: Tschüss vielen Dank.
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