#120 «Vielleicht muss jetzt der Staat etwas tun»

Shownotes

Gast im HDW-Podcast «Off The Record» ist Prof. Dr. Marcel Salathé, Professor an der EPFL und akademischer Co-Direktor des EPFL AI Center. Am 10. September war er als Speaker an der Digital-World-Conference im Haus der Wirtschaft zu Gast.

Im Gespräch mit Michael Köhn spricht er darüber, wie intelligent KI heute tatsächlich ist, welche Rolle KI-Agenten künftig spielen und was die rasante Entwicklung für Arbeitswelt und KMU bedeutet. Zudem geht es um Chancen und Risiken von KI in der Medizin und den Blick nach vorne: Was kann KI 2030 – und was sollten Schweizer KMU heute tun, um den Anschluss nicht zu verlieren?

Im HDW-Podcast «Off The Record» spricht Michael Köhn mit seinen Gästen über Themen aus der Politik, der KMU-Wirtschaft, der Bildung und der Gesellschaft.

«Off The Record» kann als Audio-Podcast über Apple Podcasts, Spotify oder Amazon Music gehört werden. Video-Podcasts können auf dem YouTube-Kanal des HDW angeschaut werden.

Transkript anzeigen

00:00:12: Also willkommen zu einer neuen Folge von Hardware of the Record Podcast.

00:00:15: Künstliche Intelligenz schreibt Text, programmiert Software, analysiert riesige Datenmengen und beeinflusst immer mehr auf Medizin, Forschung und unseren Alltag.

00:00:25: Die Entwicklung ist unglaublich schnell und manchmal hat man auch das Gefühl, dass sogar Fachleute kaum noch sagen können, wo wir eigentlich morgen oder übermorgen.

00:00:35: landet hier.

00:00:36: Mein heutiger Gast beschäftigt sich genau mit dieser Frage, es ist Marcel Salaté, er ist Professor an der EPFL und akademischer Kodirektor vom EPFL IEI-Center.

00:00:47: Er beschäftigt sie für viele Jahre mit künstlerer Intelligenz und digitaler Epidemiologie.

00:00:54: Herzlich willkommen!

00:00:56: Marcel, du bist hier zwei Tage bei uns oder heute mindestens durch eine Konferenz von der Digital World.

00:01:02: Ich habe dich gerade in meinem Lift noch schnell gefragt wie oft bist du eigentlich noch zu Basel?

00:01:05: Ja immer wieder!

00:01:07: Es ist meine Heimat und ich komme immer gerne zurück.

00:01:11: aber ja ich lebe vor allem in der Romundie und schaffe dort auch und deshalb weniger als ich manchmal möchte.

00:01:18: Ist Sprache etwas was?

00:01:19: wenn man dir jetzt so zulost merkt man schon ein bisschen den Einfluss von der Romundei?

00:01:23: Ja, selbst merkst du.

00:01:26: Wie denkst du eigentlich auf Französisch?

00:01:28: Nein, nein, das gar nicht.

00:01:31: Mein Französisches ist auch nach wie vor nicht sehr stark.

00:01:35: Es

00:01:37: sind wahrscheinlich eher Anglizismen, die dann in den Spruchwerten einfließen.

00:01:41: Vielleicht noch schneller.

00:01:42: Du bist ja schweizweit bekannt worden, man ist schon schnell aufeinander bei Corona.

00:01:46: Ist das etwas, was hinterher sagt ... Gut, ich meine nicht Corona!

00:01:51: Du als öffentliche Person in diesem Sinn, wo du sagst, gut.

00:01:54: Ich konnte ganz häufig lernen und mitnehmen oder weiss nicht was passiert?

00:02:01: Beides.

00:02:02: Es war sicher ein Medietraining wie du sonst nie bekommst.

00:02:07: Und auch sonst sehr viel gelernt über eine gesellschaftliche Prozesse, die in Zeiten des Umbruchs ist.

00:02:17: Wenn

00:02:18: es

00:02:19: eine andere Dynamik ist.

00:02:21: Also nein, ich würde nicht wahnsinnig viel anders machen.

00:02:24: Vielleicht würde ich mich früher zurückziehen aus der Geschichte, wo es einfach nur noch politisch geworden ist und mir nicht empfehlen zu können dazu beitragen.

00:02:31: Aber sonst würden wir das wiedermachen!

00:02:34: Das ist etwas, was nachgehängt.

00:02:37: Wenn man die sieht oder den Namen liest, dann verbindet sich mit dem auch eine Frage der Zeit wahrscheinlich, bis du ein bisschen raus wachst?

00:02:45: Aber stört ihr das dann auch mal?

00:02:46: Nein, überhaupt nicht.

00:02:48: Ich bin auch nicht negativ angegangen.

00:02:52: Ab und zu passiert es sogar eher noch, dass jemand kommt und sich irgendwie bedankt oder ... Viele Leute gehen einfach so, dass sie sagen, ich kenne sie von irgendwo.

00:03:01: Aber sie wissen nicht von wo!

00:03:02: Und das ist eigentlich super,

00:03:03: d.h.,

00:03:04: okay, die Geschichte ist irgendwo

00:03:05: langsam mit der Hügel abgeschlossen.

00:03:07: Aus dem Fernsehen, also was heisst denn alles in diesem Tatort?

00:03:11: ja genau Also legen wir uns los mit dir.

00:03:14: Was machst du, wenn du den ganzen Tag oder so bei der ganzen Algorhythmie zu tun hast?

00:03:19: Mit Wissenschaft, wie schalte ich ab?

00:03:22: Wie schalke ich

00:03:23: ab?!

00:03:23: Ja, wie immer!

00:03:27: Am liebsten mit anderen Leuten und einfach Entertainment... Ich schaue auch gerne Serien auf Netflix und so.

00:03:37: Das ganz

00:03:37: normale Mensch?

00:03:38: Ja, das ist wirklich wie ein Ritual.

00:03:41: Ein Zauberpflichtingsglaswebe oder Spiele, eine gute Serie oder ein gutes Buch.

00:03:46: Aber am liebsten wäre es eigentlich, wenn es andere Leute sind – das ist natürlich nicht immer möglich – einen unterschiedlichen Gründer haben.

00:03:52: Aber ja, effektiv!

00:03:54: Es muss einen Stopp haben, weil sonst ist es einfach zu viel.

00:03:57: Das heisst Analog, oder?

00:03:59: Also den Sobenanalog, wenn du dann auch im Dialog mit Menschen zeigst ... Dann kommen wir noch nicht zu diesem oder bei allem Kai.

00:04:06: Der Mensch bleibt am Schluss dann noch unglaublich wichtig?

00:04:10: Absolut und ich merke es.

00:04:11: natürlich, das ist vielleicht auch eine alte Frage aber... Ich versuche mich eigentlich schon je länger, je mehr vom intellektuellen zurückzuziehen also nicht in der Intensität.

00:04:22: natürlich wenn ich etwas mache soll es intensiv sein Aber einfach von der Gesamtdauer, wo ich mir mit dem Kopf arbeiten beschäftige Und einfach mehr wieder Zeit nehmen ...ins Emotional hinein zu gehen, in Sachen, die nicht logisch sind.

00:04:35: In der Musik, im Theater, im Film und in den Freunden.

00:04:38: Das ist etwas, was mir immer wichtiger wird.

00:04:41: Was ich auch noch staunlicher bin, ist eigentlich, du hast Biologie studiert oder?

00:04:44: Und bist jetzt... Also klar hat das auch eine gewisse Verwandtheit oder Verwandbewandnis.

00:04:50: Aber trotzdem ist ja schon nicht gerade... Man konnte es wahrscheinlich nicht vorstellen beim Studium.

00:04:55: Oder dass du da bist, wo du jetzt bist.

00:04:57: Wie ist das vielleicht dazukommen?

00:04:59: Werst du, wie ist's?

00:04:59: Geht in allen Gehörzei!

00:05:01: In aller Kürze war ich ein extrem unmotivierter Student an der Schule.

00:05:08: Mir ist einfach zum Glück immer relativ leicht gefallen, wobei ich gar nicht im Nachhinein weiß, ob es ein Glück ist.

00:05:15: Aber mir ist das auch gleichgefallen und man hat nicht wahnsinnig viel interessiert – ausser Musik!

00:05:19: Und die Biologie habe ich wie so ein bisschen durchs Ausschlussverfahren gewählt, weil alles andere mit damals zu langweilig dummte und ich bin sehr gerne in der Natur gesehen.

00:05:29: Ich fand okay, ich mache das... So kam es zum anderen, denn mit der Zeit muss man immer mehr interessieren.

00:05:35: Heute habe ich das umgekehrte Problem, heute interessiert mich alles und ich habe natürlich nicht Zeit für alles.

00:05:40: Aber dann bin ich mal irgendwo zu den Epidemiologen gekommen und irgendwann habe ich mit der Technologie beschäftigt, weil es wichtig war für die Arbeit und sonst kann ich

00:05:51: kommen.

00:05:52: Du hast auch noch einen Podcast.

00:05:53: Jetzt holst du dich einmal auf der anderen Seite.

00:05:56: also das heisst ... Bist du Profi?

00:05:58: Ja, ich bin noch nicht Profi.

00:06:01: Aber auch das ist eine Reflexion davon, dass es nichts bringt, wenn man einfach in seinem Kämmerl sitzt und die ganze Zeit denkt.

00:06:09: Das geht meistens in die falsche Richtung.

00:06:11: Man muss immer wieder der Realitätscheck haben.

00:06:13: Ich finde keine RealitäTScheck ist so gut wie der mit anderen Personen andere Sichten zu hören.

00:06:20: Das war auch das, was du damals gesehen hast bei Corona.

00:06:22: Du sagst, ich müsse da irgendwie mithelfen?

00:06:24: Dass ich höre, dass ich ein bisschen rausgehe oder checke.

00:06:27: Das heisst ja quasi nur umstellen kann man etwas Vorschläge machen hilft am Ende vom Tag

00:06:32: relativ

00:06:33: wenig.

00:06:34: Du musst am Schluss genau

00:06:35: im Moment transportieren

00:06:36: können.

00:06:37: Am Schluss müsst ihr auch Leute überzeugen von dem, was ihr macht und nicht nur wegen der Vorschissgeist, sondern generell Bevölkerungsgesellschaft.

00:06:47: Ist das etwas, was auch in dir drin ist?

00:06:49: Dass du sagst, ich bin zwar der Wissenschaftler auf der anderen Seite, dann bin ich schon der, der gerne versucht, meine Botschaften so überzubringen.

00:06:57: Ja, wobei mir geht es ein wenig darum um die Botschafters und um sie zu erklären – nicht unbedingt um sie von einem Top-Down zu klären – sondern wirklich ... eigentlich nehmen wir einen Weg für mich oder mit der Realität zu interagieren und sagen, okay das ist meine Sicht und am Moment passiert das.

00:07:18: Und dann kommt natürlich auch eine andere Sicht zurück.

00:07:22: also bei Kronen war es für mich sehr interessant weil ich habe relativ schnell gemerkt dass in der Wissenschaft wird natürlich Gesundheit priorisiert oder das war nur ein Ziel.

00:07:36: aber wenn du rausgehst Wenn du das wirklich hättest können.

00:07:40: Und mit den Leuten, die schon verreden werden, merkst du schnell ... Moment mal!

00:07:43: Das ist nicht für alle ein Ziel Nummer Eins.

00:07:46: Für einen grossen Teil ist Freiheit das Ziel Nummer eins und das ist der Zeitkonflikt und das würdest du gar nie erfahren, wenn du einfach in deinem Kämmerli hackst oder nur in deine Tastatur reinhaust oder irgendwie dir das Tod gerübeln ist.

00:07:59: Wäre Politik etwas für dich?

00:08:01: Oder sagst du nach dieser Zeit ja vielleicht lieber nicht?

00:08:04: Nein, es wäre schon etwas ... Es hat mich immer wieder interessiert.

00:08:08: Wenn zwei Blocker seien, müsste ich in der Homondie politisieren und sprachlich ist das nicht ganz einfach.

00:08:17: Ich meine, es geht schon, aber dann bist du natürlich in den Debatten drin oder wenn du die Sprache nicht beherrscht, ist das einigermaßen schwierig.

00:08:25: Du bist ein Fachbegriff

00:08:26: hier nachdem oder dort auch Begriffe drin?

00:08:28: Und

00:08:28: zweitens ist natürlich auch, wenn man den politischen Alltag anschaut, muss man schon sagen Da gibt es vielleicht doch zu viele Elemente, die mich nicht wahnsinnig gross interessieren würde, wenn ich ehrlich bin.

00:08:41: Deshalb habe ich mich entschieden eher im Hintergrund auf diesen Themen zu bewegen.

00:08:46: Ich bin viel mit der Politik in Kontakt, aber ich denke nicht unbedingt, dass ich direkt in die Politik eingehen werde momentan.

00:08:54: Wenn wir dir so zulassen müssen – du bist Professor unter EPFEL, also in Lausanne, wissenschaftlich sehr intelligent oder Und auf der anderen Seite schaffst du, dass ich das Gefühl habe immer wieder irgendwo Gärten zu bleiben und das auch überzubringen.

00:09:11: Also dass es eben nicht nur mit Wissenschaftler verstehen, sondern ich sage jetzt auch die normale Bevölkerung.

00:09:17: oder wie wichtig ... Das ist ja ein Grab, den man dann hat.

00:09:20: Und zwar unglaublich.

00:09:22: das Gleiche machen wie du, aber es nicht schaffen, dass Arbeit zu kriegen.

00:09:25: Bei dir habe ich immer das Gefühl, du hast das.

00:09:29: Ist das etwas, wo du automatisch automatisch machst?

00:09:32: Oder ist das etwas was du lernen musst?

00:09:35: Ist falsch geworden oder mit der Zeit auch ... Ich muss zum Teil etwas anders schwätzen.

00:09:39: Man kann

00:09:40: es schon lernen!

00:09:41: Ich kann z.B.

00:09:41: immer sehr gerne so populär wissenschaftliche Bücher gelesen.

00:09:45: Man hat das immer sehr zugesagt Und ich bin dann einfach so in die Sprache gekommen, wie wird mir jetzt da etwas erklärt.

00:09:53: In der Pandemie war es mir schon sehr wichtig, nicht als abkobenen Wissenschafter zu werden und vor allem dort, wo ich dann plötzlich gemerkt habe, manchmal ... Ich bin auch nicht mit diesem Einverstand immer ein gewisser Beispiel, was z.B.

00:10:12: Task

00:10:13: Force

00:10:13: vorschlägt und habe dann vielleicht das auch einfach überbringen können.

00:10:18: Und ich bin halt auch in einfach bodenständigen Verhältnissen aufgewachsen, und es bekommt natürlich auch ein Training, das man einfach mitbekommt.

00:10:27: Also für mich ist das Lernen eigentlich eher das gewesen.

00:10:30: Wie drückt man sich als Akademiker aus?

00:10:34: Für mich muss irgendwo eine andere Akademik beeindruckend sein, dass ich lernen müssen.

00:10:39: Aber was ich heute so dagesänglich vermehrt mache, in die Wege gelegt, wo er halt einfach durch mein Aufwachsen

00:10:48: ist.

00:10:48: Dann steigen wir sich und wir sind positiv gestimmt, dass man das so erzählen kann, dass ihr es begriffen könnt.

00:10:57: Wenn man das jetzt aus deiner Sicht angeschaut, dann sind wir am Anfang hier.

00:11:04: Ist das etwas, um mir zu sagen?

00:11:05: Da war das Internet vielleicht nicht gleich groß oder Handy.

00:11:11: Wie muss man das vergleichen?

00:11:12: Wo sind wir da?

00:11:15: Ja, ich denke wir sind wirklich in der Mitte drin, in einer Entwicklung etwas schwierig zu abschätzen.

00:11:21: Wo?

00:11:21: Weil man nicht genau weiss wenn sich das alles wird abkühlen.

00:11:27: Falls es sich wieder abkühlt, weiss man nicht.

00:11:29: Was man natürlich sagen kann ist die Idee, dass man eine künstliche Intelligenz entwickelt ist ein alter Menschheitstraum.

00:11:37: Heute sagen sie sich vielleicht, es sei ein Albtraum, das können wir vielleicht auch noch zurück.

00:11:42: Aber das hat wirklich ernsthaft schon in den Sechzehn Jahren angefangen.

00:11:45: Man hat dann lange gewisse Forschung gemacht, aber nie so wirklich durchschlagend.

00:11:50: Und jetzt sind die letzten zehn Jahre, hat man einfach gesehen, haben wir auch in der Wissenschaft zu dem Plätzchen von gesehen und auch in den Wirtschafts-Hemomenten, wo davon die Zweckstoffe funktionieren.

00:11:59: Und ich denke dann eben vier Jahre, oder vier Jahre war es gesehen, an den Jajipiti Moment ist es natürlich auch in Gesellschaft gegangen.

00:12:06: Von dem her war das sozial-gesellschaftlich am Anfang des Prozesses.

00:12:12: Aber es ist immer wichtig zu verstehen, dass wir schon relativ lange unterwegs

00:12:18: sind.

00:12:18: Und wo stehen wir?

00:12:19: Ich sage ein bisschen international gesehen ... Wir sind jetzt hier, aber ich meine, das ist ja eine weltwitzige Geschichte.

00:12:28: Man kann das sagen.

00:12:29: Wo ist die Schweiz?

00:12:30: Wo sind wir generell?

00:12:32: Ja, man kann schon ... Die krasse Geschichte ist, wie schnell das alles geht.

00:12:40: Und es ist interessant, dass es nicht schnell wegen der KI geht, sondern es geht schnell wegen einer letzten Revolution, die man im Internet hatte und weil du jetzt eben das Internet hast, kannst halt jede neue Technologie – zumindest wenn sie Software ist, wo sie KI ist – natürlich sofort auf die ganze Welt verbreiten.

00:12:58: Und so sieht es heute auch aus, wirklich die meisten Landes sind relativ gut.

00:13:03: Dabei fragt man einfach, wo die Akteure sind, die wirklich das Kapital haben und den Willen wirklich an die Spitze gehen.

00:13:11: Das ist momentan natürlich vor allem noch Amerika und China.

00:13:15: Auch wenn der reine wissenschaftliche Betrieb in Europa sehr stark ist – die Schweiz insbesondere am stärksten, in unterschiedlichen Arten wieder zu schmessen.

00:13:28: Aber wir haben es bis jetzt noch nicht geschafft irgendeine Firma hervorzubringen, die das an der Spitze treibt.

00:13:35: Jetzt kommt natürlich immer mehr Frage.

00:13:38: Ist in allen Fall sogar eine Staatsaufgabe?

00:13:41: Genau und wie man wieder fragt, dann voll schwer daran mit Regulatoren

00:13:46: etc.,

00:13:46: bremst du es das ganze wieder?

00:13:48: oder ist das Thema Datenschutz bei uns in der Schweiz wahrscheinlich auch etwas hochgehängt, ist alles ein anderer Ort?

00:13:53: Genau.

00:13:54: also ich denke... hier können wir uns natürlich Auch der internationalen, insbesondere den europäischen Dynamik nicht ganz entziehen.

00:14:02: Aber ich sehe das eigentlich relativ relaxed als natürlicher Prozess durch eine neue Technologie.

00:14:08: Dann versuchst du halt die inklusive Schranken zu weisen mit Regulation Dann hast du weitere neue Technologie, passest in den Oorten usw.

00:14:17: Es ist gefährlich schon immer wenn eine der zwei zu schnell passiert und im Moment gibt es effektiv gewisse Sorgen dass man vielleicht mit der Regulation ein bisschen zu fest vorwärts gestoßen hat.

00:14:29: in Europa auf die andere Art gibt es jetzt wahnsinnige KI Dynamiken wo sich dann wieder die anderen fragen Wir haben vielleicht zu wenig eine Regulation gemacht, also es ist ein bisschen hin und her.

00:14:40: Aber ich denke das ist natürlich ein Prozess.

00:14:42: Und wie fest ist der Staat eingemischt?

00:14:44: oder was hat der Staat für Funktion aus seiner Sicht?

00:14:47: Also eine Regulation klar, weil das kann ja niemand anderes machen und dann dort wirklich herausfinden okay wo sie das richtige Maß sind.

00:14:53: und ich habe das Gefühl die Schweiz hat eigentlich immer mit recht viel Pragmatismus agiert und das macht sich auch im Moment... Für mich ist mehr Frage!

00:15:01: Es gibt ja auch Der Staat tut mir nicht nur regulieren, der Staat tut Mengis auch agieren.

00:15:06: Und natürlich wenn man ein Staat, das grundsätzlich eher selten macht auf das haben ja die Wirtschaft und Gesellschaft.

00:15:13: aber manchmal gibt es eine Situation wo man sagt okay jetzt kommt etwas riesiges und vielleicht ist die Wirtschaft eben im Moment noch nicht so weit oder sie ist zumindest nicht in der Schweiz.

00:15:23: vielleicht muss ich jetzt den Staat etwas machen und ich denke dass es mit Kai in der Tat so weit ist.

00:15:29: Wir werden nicht eine Schweizer Kai gesehen, glaube ich aus der Privatwirtschaft in den nächsten Jahren, die an der Spitze mithalten kann.

00:15:38: Aber wir wissen heute, was nötig ist zum anderen Spitzen mitzuhalten und ich denke, diese Budgets, für das brauche ich eigentlich nur den Staat bereitstellen zu können.

00:15:49: Das sind jetzt grosse Debatten, ob man das will oder nicht.

00:15:52: Wenn du siehst,

00:15:52: dass die Schweiz nicht selbst bereitstellt, heisst das ... Da sind wir jetzt abhängig von dem Ausland oder was da kommt.

00:16:00: Aber wo ist denn die Stärke, die wir haben?

00:16:03: Du bist ja auch in einer Hochschule, also dass man sagt wie friedlich ... Wir müssen es schaffen irgendwo als Schweiz dann auch irgendwo uns irgendwie zu positionieren können, oder?

00:16:12: Genau!

00:16:13: Also die Stärkung ist das, dass wir sie eigentlich können und dass wir eigentlich alles

00:16:16: haben.

00:16:17: Das Problem ist einfach, dass das Kapital nicht zur Verfügung steht und dass im Moment in der Wirtschaft niemand bereit ist, das Kapital zu fügig zu stellen.

00:16:26: Auch natürlich ein gewisses Risiko zu tragen.

00:16:31: Es geht so schnell, wenn man wartet bis eines Tages passiert, dann ist es wahrscheinlich schon bereit zu spät.

00:16:38: Jetzt sind wir zusätzlich auch noch in einer geopolitischen Situation ganz anders, als vor zwanzig oder dreißig Jahren, wo man sich irgendwo auf internationale ... Also Begebenheiten, Umgänge zu verlassen.

00:16:53: Was wir heute einfach nicht machen, wird das Teil, wie es auch den gnadenlosen Knallhard ausgenutzt und dass man halt jetzt so sagt okay die Wirtschaft ist momentan noch nicht dort und der geopolitische Heikel also jetzt sehen wir das als Staatsaufgabe.

00:17:07: Und wie schätzt es sich das?

00:17:08: Stichwort Bevölkerung, also die musst du ja irgendwie mitnehmen.

00:17:11: Die Wirtschaft ist gerade, sie geht voraus oder man ist ein gewisser Kreis und bei Stichwörtern die Bevölkerung... Da gibt's ja auch Gewisse, die sagen super!

00:17:23: Genau, bis zur Corona-Zeit.

00:17:25: Wie schaffen wir das?

00:17:26: Oder was gibt's da für Überlegungen an alle Fase von eurer Seite?

00:17:29: Ja gut, am Ende des Tages gibt es eigentlich nicht viel zu überlegen.

00:17:32: Du musst einfach die Bevölkerung überzeugen, sonst verlierst du.

00:17:34: Also ich meine das ist okay...

00:17:36: Das ist

00:17:37: ein Schweizer Modell!

00:17:38: Ich habe das Gefühl im Moment, wenn ich das so ansehe in der Medien und den Gesprächen... Im Moment ist Kai ein erstaunlich unpolitisches Thema.

00:17:45: Es würde nicht immer so bleiben.

00:17:48: Aber im Moment hast du von links bis rechts irgendwie eine Konzense aus, dass man hier schon etwas machen müsste.

00:17:54: Und weil die Leute machen sich ja... also viele sind natürlich... Interessiert sagen wir auch, ist eine Chance.

00:17:59: Aber viele sehen natürlich auch die Gefahr von Kai und sagen beides oder irgendwie Energie ... Oder was weiß ich?

00:18:08: Jobs oder Sicherheit.

00:18:11: Und in praktisch fast allen dieser Punkte könnte es eben recht viel Zuversicht geben, wenn du selber diese Modelle kontrollierst und nach Schweizer Standards und deshalb wäre die Bereitschaft der Bevölkerung, in so etwas zu investieren relativ gross.

00:18:31: Der Knackpunkt wird.

00:18:32: Die Schuldenbremse, ich glaube.

00:18:34: Und bei der Verfügung ist es ja vor allem irgendwelche Textsysteme oder so, also Textbausteine oder jedenfalls Daten

00:18:40: usw.,

00:18:41: wo du in Berierungen kommst.

00:18:42: Also am Schluss ist JetGPT weiterentwickeln oder Assistenten jetzt in einer V-Phase.

00:18:49: Das ist eigentlich das im Moment die Bevölkerung... Damit es umgeht, oder?

00:18:54: Genau.

00:18:55: Auf alle Arten und Wiesen.

00:18:56: Für die einen ist es die Agenten, die wir mehr machen können.

00:18:59: Man muss sich sagen, dass das Budget für mein Job, auf der anderen Art, irgendwelche Video- und Bildmodelle, welche Faken aus produzieren können.

00:19:09: Grundsätzlich ist ein Verständnis hier, ein Gefühl ... dass irgendwo die mächtige Technologie auf uns zukommt.

00:19:17: Und sie wird zu einem grossen Teil unseres Lebens beeinflussen, wir wissen nicht wirklich was es ist und wir haben keine Kontrolle.

00:19:22: Das ist die diffuse Grundangst und die ist absolut nachvollziehbar.

00:19:28: Und effektiv der Teil dieser Angst, wo wir sagen, wir haben keinen Kontrollen darüber, ist sogar rational, weil das sind nicht mehr, die diese Technologie herstellen.

00:19:38: Deshalb würde ich vorschlagen, dass man dort ein Zepter in die Hand nimmt und sagt okay jetzt ist fertig Jetzt machen wir das selber.

00:19:46: Das heisst nicht, dass man noch nicht auch die chinesischen und die amerikanischen oder was weiß ich für Modell benutzen kann.

00:19:51: Aber wir haben einen Teil der Entwicklung selbst in der Hand.

00:19:58: Ich bin schnell zu diesem Thema mit der Bevölkerung, ich sehe es ja auch bei meinem Umfeld und so.

00:20:03: Die kommen dann schneller und sagen, heute versteht mich mittlerweile unglaublich gut, wenn ich mit dem hier mache und tue.

00:20:09: Also die Vorstellung auch.

00:20:11: Am Schluss haben wir das Gefühl ... Es sitzt nicht jemand dort oder?

00:20:14: Aber es ist quasi wieder ein Kollege, der da irgendwie beruhtet.

00:20:20: Man hat schon das Gefühl, dass es ausprünglich der sogenannte Turing-Test war.

00:20:25: Das war wirklich der ultimative Test gewesen, ob man jetzt effektiv eine künstliche Intelligenz von menschlichem Level erreicht hat.

00:20:34: Das hat Alan Turing, den Berühmten Computerwissenschaftler aus dem letzten Jahrhundert, formuliert und gesagt hat, in diesem Moment, wo du mit einer Maschine ein Gespräch hast – aber du weisst nicht, dass es eine Maschine ist, einfach hinter der Wand, oder?

00:20:49: Und du kannst nichts sagen, ob es jetzt eine Mensch oder eine Maschine ist.

00:20:51: In diesem Moment ist das gemacht und die Schwelle haben wir schon lange überschritten.

00:20:56: Das fühlt sich wirklich menschlicher an!

00:20:58: Dann

00:20:58: gibt es noch die Beschlüsse an Dankeschönsagen oder Schreiben.

00:21:01: Genau, bitte!

00:21:04: Das zeigt ja ein bisschen auch das?

00:21:07: Ich muss da nebenbleiben und bedanken und quasi...

00:21:10: Das ist in unserem Herinhalt.

00:21:12: Wer Sprache braucht, ist Mensch hergekommen.

00:21:14: Ist das im Moment sehr tief in uns drinne?

00:21:17: Okay aber du kannst uns beruhigen.

00:21:18: Es ist niemandes hinten dran, wenn eine Kappe bei uns kommt.

00:21:20: Also

00:21:21: ich kann dir beruhigern, wobei das ist ja nicht

00:21:24: mehr nur aus Beruhigung.

00:21:28: Keine Arbeit, gehen wir schon weiter.

00:21:30: Wir haben uns mit den Ängsten zusammen genägt und so.

00:21:35: Wie wird die Arbeitswelt verändern?

00:21:37: Was hast du das Gefühl oder was kannst du da alles einschätzen?

00:21:41: Es gibt Teile der Arbeitswelt, die sehr stark und wenig betroffen sind.

00:21:48: Ich glaube, dass man gerade grundsätzlich vorausschicken muss – zumindest meine persönliche Sicht.

00:21:53: Ich glaub nicht!

00:21:55: an die ganze Horrorszenarien von Massenarbeitslosigkeit.

00:21:58: Das ist eine wirklich mediale Angstmache und es kommt oft von Leuten, die überhaupt keine Blassenschimmer haben für ökonomische Prozesse – ich bin auch kein Ökonom aber ich habe mir mittlerweile nur mit diesem Beschäftigen ein bisschen genügend Geschichte der Technologie und ihre Effekte auf den Arbeitsmarkt eingelesen und angeschaut um einfach zu sagen hey Ein Prozess, man versteht eigentlich was passiert.

00:22:22: oder wenn eine neue Technologie kommt und die Arbeitswelt passt sich in der Regel immer an.

00:22:27: Es werden natürlich gewisse Sachen plötzlich automatisiert.

00:22:31: Gleichzeitig entstehen ganz neue

00:22:33: Dinge.

00:22:34: Komplexität kann aufgehen, das Mögliche wird grösser.

00:22:39: Am Schluss haben wir alle mehr Arbeit, als wir vorher hatten.

00:22:43: Und ich sehe im Moment keine Hewis drauf und man sieht zumindest auch in den Daten überhaupt keine Hewwiss darauf, dass es in eine andere Richtung geht.

00:22:53: Es ist schon so, dass einzelne Jobs oder einzelne Aufgaben immer nicht schon

00:22:58: ... Oder Felder oder so, ja?

00:22:59: Dort kann natürlich kein schon gross sein... Wir sehen das im Moment mit der Softwareentwicklung und dem Programmierer.

00:23:06: Der Job hat sich in den letzten halben Jahren massiv geändert, weil die Agenten plötzlich gut genug geworden sind, dass sie nicht nur einen zielen Code schreiben können ... Das war schon ein ganzes Programm.

00:23:17: Im Moment waren wir noch keine Massenarbeitslosigkeit, weil Programmierer machen dann natürlich etwas anderes.

00:23:22: Jetzt managen sie die Agenten und kontrollieren vielleicht den Code oder mache jetzt Zeug, das vorher gar nicht denkbar war.

00:23:29: Also auch dort waren wir bereits der Anpassungsprozess.

00:23:32: aber man muss sich dann natürlich je nachdem schon anpassen.

00:23:36: Ich glaube, die Grundregel ist einfach, je mehr man mit einem Computer macht, desto mehr wird man sich anpassen müssen.

00:23:43: Und bei euch ist es wahrscheinlich auch, wenn du wissenschaftlich warst.

00:23:47: Man leistet das immer wieder oder hat es wirklich noch selber geschrieben?

00:23:50: Oder nicht?

00:23:51: Wie viel verdreht es dann wahrscheinlich auch und was darf man noch?

00:23:54: Dann sind wir schon wieder beim Regulieren eigentlich.

00:23:57: Ja klar, aber da müssen wir natürlich auch lernen mit dem Umgehen, weil wie gesagt die Technologie kommen jetzt in einer Geschwindigkeit auch wegen des Internets.

00:24:05: Das ist natürlich ganz neu auch für die Schulen.

00:24:09: Die Hochschule, das ganze Ausbildungssystem muss sich dann anpassen.

00:24:15: Natürlich in so einer Sturm- und Drangphase hast du immer diese Stimmen, die sagen, es sei alles vorbei oder es sei auch das Ende der Universität letztendlich im NCC gelesen.

00:24:25: Das kannst du vergessen.

00:24:28: Wir werden uns genau gleich anpassen und uns wird es noch genau gleich geben, einfach in anderer Form.

00:24:33: Unser Job ist letztendlich immer ... Wir müssen die Jungen ausbilden, damit sie eine gute Chance im Arbeitsmarkt haben und gleichzeitig eine neue Innovation kreieren.

00:24:44: Okay, jetzt brauchen wir einfach Kai für das.

00:24:47: Aber an und für sich ändert sich nichts fundamental?

00:24:50: Ich

00:24:50: habe erst mal gelesen, wie Hochschulen, man geht von Märten allenfalls... Das ist wahrscheinlich die Vorstellung im Moment mehr auf mündliche Bereifungen oder damit Studentinnen und Studenten nicht so schnell zurückgreifen können.

00:25:05: Aber das stelle ich mir mehr einfach so ein bisschen als ... Erst die Massnahmen, um das ein bisschen ... Ja genau.

00:25:09: Aber ist es tatsächlich etwas?

00:25:14: Das ist tatsächlich

00:25:15: etwas... Ich gebe zum Beispiel auch Vorlesungen und ich sage dann hey, du hattest sogar wirklich die Ansparung zu benutzen.

00:25:23: Mittlerweile habe ich eine Teilprojektarbeit und den Leuten wirklich auch... Ich zahle einen Tropic in die Gewebe.

00:25:31: Ein Zwei-Mönig, das maximale Token-Konto.

00:25:34: Das kann man ausnutzen bis am Backabend.

00:25:37: Aber dann kommt der Prüfung auch noch.

00:25:40: Und diese Prüfungen sind an alten Schuhen, also das Blattpapier und keine Hilfsmittel.

00:25:46: Da muss man zeigen, dass man etwas verstanden hat.

00:25:49: Das ist die grosse Spannung.

00:25:53: oder wenn du natürlich ... Wenn man das benutzt, um die Hausaufgaben zu machen und nicht zu denken, dann wird man sich schaden.

00:26:00: Das ist mir gefahr, weil sich die Schülerinnen und Schülern vielleicht ... Die Versuchung ist zu gross!

00:26:08: Stellt euch vor, wenn wir irgendwie in den letzten vierzehn-fünfzen-sechzehnten waren, wären auch andere Sachen im Kopf gehabt.

00:26:13: Ich wollte Musik machen.

00:26:15: Ja, wenn ich natürlich ein Tool hatte, der aus die Hausausgaben hätte machen können.

00:26:20: Ich war natürlich auch extrem versucht.

00:26:23: Also ich glaube, da müssen wir wirklich die Jungen auch ein bisschen begleiten.

00:26:27: Natürlich sagen wir immer ja diese Jungen sind schneller aber ich glaube hier ist es wirklich auch vermehrt eine älterliche Aufforderung das Verstehen und dass sie dann auch mit ihnen diskutieren.

00:26:36: also was ich meinen jungen immer sagt, die sind mittlerweile alt genug dass sich zum Beispiel auch um ihr aussehen kümmern.

00:26:42: Ich sage hey guck du gehst ja in den Kraftraum Wieso nimmst du nicht einen Gabel-Stabler mit, die diese Gewicht für dich hat?

00:26:50: Sind es keine Gewichte gekommen?

00:26:52: Dann ist die Arbeit erledigt.

00:26:53: Und dann versteht ihr auch manchmal ... Es geht gar nicht um das.

00:26:56: Es geht um ein Prozess.

00:26:58: Es muss hart sein für mich nur dann wachsen meine Muskeln und genau gleich ist natürlich auch mit einem Lernen.

00:27:03: aber das schulische System wird sich da natürlich schon recht müssen anpassen.

00:27:07: Und jetzt sagen wir oft noch im Moment sicher noch so die Handwerke.

00:27:19: Ich denke

00:27:29: schon, die Robotik macht tatsächlich grosse Fortschritte.

00:27:34: Auf die andere Art ist die echte Welt immer noch wahnsinnig schwierig für Maschinen Auch wenn wir dort natürlich gewisse Durchbrüche sehen, aber man kann sich immer auch an das selbstfahrende Auto erinnern.

00:27:45: Es wird garantiert kommen vielleicht schon bald, aber es wird ja doch schon seit zwanzig Jahren angehündet.

00:27:51: und dann natürlich die ganze Feinmechanik, die Motoreg.

00:27:55: Das ist nach wie vor wahnsinnig schwierig, aber das wird früher oder später auch kommen.

00:28:00: Und dann stellt sich die Frage, wie wird sich der Job verändern?

00:28:05: Ich habe nach wie voraus gefühlt, es wird eine Nachricht vom Menschen brauchen.

00:28:07: Sie haben natürlich dann einfach eine andere Rolle.

00:28:10: Also vielleicht nehmen wir jetzt mal einen Job, ich weiss auch nicht vom Spengler oder von einem Mäuler oder was weiß ich... Okay, vielleicht kann man eine Maschine einen grossen Teil dieser Arbeit machen.

00:28:21: aber ich denke es wird nach wie vor der Spengel kommen.

00:28:24: dann werden wir halt viele andere Sachen diskutieren und da würde mich vielleicht auf eine andere Art und Weise betreuen oder ähnlich wie ein Pilot heute auch mehr quasi die Leute betreut und für die Sicherheit zuständig ist.

00:28:37: Und weniger fürs Fliegen selber, also man muss ich glaube noch irgendwie zehn Sekunden selber steuern.

00:28:42: Und trotzdem ist der Job vom Pilot nach euer Dom.

00:28:45: Man sucht Pilotenhänder ringend.

00:28:48: Vielleicht werden wir dann sogar mehr Spengel brauchen und mehr Mollen, weil jetzt können wir das Zimmer zweimal im Jahr eine neue Molle, oder weil es auch günstiger geworden ist dank dieser Technologie?

00:28:58: Also das sind immer ganz spannende Prozesse,

00:29:01: wo wir einfach

00:29:01: sehr schlecht davon aussagen.

00:29:04: Und vor allem zeigen oder helfen, dass der Mensch es nicht vergleicht.

00:29:08: Es gibt niemanden, die alle hinter uns schafft.

00:29:11: Das ist auch die Botschaft, man muss keine Angst haben.

00:29:15: Genau und es ist nicht nur, ob es den Menschen braucht sondern ich glaube auch, dass er bereit ist für den Menschen zu zahlen.

00:29:26: Aber gleichzeitig tut sich dann auch die Regulation anpassen.

00:29:31: Man könnte ja sagen, warum braucht man überhaupt noch Piloten?

00:29:35: Wenn du wirklich selber fliegen kannst.

00:29:37: Ja aber du brauchst auch Piloten weil halt die Regulierung so strikt ist dass du einfach sagst du hast wahnsinnig viel Arbeit wo du auch musst erledigen und die Versicherheit hier sein wenn etwas nicht geht das halt nach wie vor Piloten brauchst Und die Arbeit der Piloten passt sich dann auch an neue Kundenbedürfnisse an.

00:29:55: Also, ich glaube einfach unsere menschlichen Bedürfnissen sind unendlich.

00:30:00: und was immer die Maschinen kommen können gut, das nehmen wir entgegen.

00:30:04: aber dann haben wir unsere Bedürfenessens an das, was die Maschine noch nicht kann und dann gibt es wieder neue Jobs.

00:30:11: Dann mal etwas, wo du auch natürlich sehr stark daheim bist, in dem dich sehr beverschäftigt ist Gesundheit.

00:30:17: Was ist im Gesundheitswesen eine Gesundheit möglich?

00:30:21: Oder anders oder wird anders?

00:30:24: Ich denke grundsätzlich sehr viel auf unterschiedlichen Ebenen.

00:30:32: Wenn es ganz einfach anschaut, du entwickelst krank und interagierst in einem Gesundheitssystem zu einer Arztin.

00:30:43: Und am Schluss gibt's vielleicht ein Medikament, das

00:30:46: hilft.

00:30:47: Ganz einfach zu sagen.

00:30:48: In all diesen Phasen kann ich natürlich massive Einflüsse haben, also schon einmal vielleicht kann ich helfen gar nicht wirklich krank werden, weil halt früh Erkennung oder vielleicht hast du E-Coaches, die auch mit gewissen Sachen helfen können.

00:31:05: Wenn du trotzdem mal krank wirst, deine Interaktion glaube ich mit dem Gesundheitssystem wird sich.

00:31:13: Ich glaube, wir werden nach wie vor zum Arzt gehen.

00:31:16: Zwischendurch ist es auch wichtig, jemanden zu schauen und sagen, das kommt gut oder wir probieren es.

00:31:23: Aber gleichzeitig ... Wenn du in deine Blutetests bekommst oder was weiss ich, hast du sofort eingebaut oder musst nicht hoch erwarten, bis deine Ärzte das interpretiert sind.

00:31:36: Sonnige Sachen und natürlich dann auch ... Also ganz weg von den Patienten, diese Medikamenteentwicklung wird natürlich auch beschleunigt.

00:31:44: Die KI wird uns schon neue Medikamenten schneller entwickeln aus unterschiedlichen Gründen.

00:31:49: Das ist etwas, was die Pharma auch extrem dahinter ist im Moment und auch im Übrigen KI-Firmen.

00:31:55: Also ich habe eine letzte Schiebung vor kurzem ein Post abgesetzt, das muss ich mal selbst vorstellen.

00:31:59: Dass Entropic Novartis übernimmt?

00:32:01: Wie gesagt, ich habe auch Null inside und Know-how

00:32:03: zu dem.

00:32:05: Aber ich glaube dort werden schon gewisse Veränderungen stattfinden, wo wir uns vielleicht im Moment noch nicht im Bewusstsein haben.

00:32:12: Und kommt auch der Moment ... Also beim Arzt, ich glaube das passiert schon sehr viel.

00:32:17: Dass du nach Hause gehst und sagen, dass wir noch nicht wissen was Kai dazu sagt oder dass du zu Kai mehr vertrauscht hast als im Arzt?

00:32:23: Nicht mehr aber halt auch!

00:32:24: Das ist die berühmte zweite Meinung.

00:32:27: Und dritte, vierte, fünfte... Wie gut ist

00:32:30: denn dir wirklich?

00:32:31: Ja gut, aber ich meine in dem Moment klar haben wir hier seit langem sich Sorgen gemacht.

00:32:36: Aber mittlerweile muss man sagen okay, ich mein ... Die Spitze Kai, die ist mittlerweile so gut.

00:32:41: Ich meine es ist ja auch nicht erstaunlich also nur in Anführungszeichen Informationen.

00:32:46: Es ist ja in allen Büchern auf dem Internet, in den ganzen Scientific Papers.

00:32:50: Das ist schon nichts Magisches.

00:32:52: Deshalb kann ich meine Situation natürlich analysieren und dann sofort sagen, was der neue Stand der Wissenschaft ist und welches Medikament am besten ist und welche Interaktion es hat mit welchem anderen Medikamente.

00:33:08: Und das ist natürlich klar!

00:33:11: an und für sich die besten Ärzte zu sein.

00:33:14: Aber trotz meiner Arzt, meine Ärztin weiss vielleicht mehr über mich hat gewisse Erfahrungen, kann natürlich auch den Sachen messen an mir, was der Chatbot jetzt im Moment noch nicht kann.

00:33:26: Aber ich denke das wird völlig normal.

00:33:28: Und treibt

00:33:28: aber selber ja wohl auf Kai zurück oder je nachdem?

00:33:31: Genau!

00:33:32: Erstens das und sie erwarten natürlich mittlerweile auch.

00:33:34: Das war schon früher wie mit Google.

00:33:35: Das geheisste Dr.

00:33:37: Google, weil er Leute gesehen hat und uns googled haben.

00:33:40: Heute kommen sie halt und haben natürlich schon mit Kai diskutiert.

00:33:44: Ich denke das ist eine Emanzipation, die auch gesund ist.

00:33:48: Schwierig wird es wahrscheinlich herstellen wenn Kai tatsächlich etwas anderes sagt als der Ärzten.

00:33:54: dann muss man natürlich nachgehen.

00:33:55: aber das ist glaube ich immer wie ein Elterner.

00:33:58: Auch da wäre es in Lysionen zu glauben, dass Gesundheitswesen günstiger werden durch das oder wie?

00:34:02: Also durch das alleine wird es sicher nicht günstigen.

00:34:05: Ich meine, die Dynamik ist in der Regel so, dass die Durchbrüche stattfinden.

00:34:11: Dass es tatsächlich etwas keine grossen Kosten mehr hat wie zum Beispiel heute Bakterielleninfektion oder früher noch sehr viel Tragestorben immer sehr lang ins schmerzhafte Prozess war.

00:34:22: Heute ist eine Antibiotika erledigt nicht immer, aber in der Regeln.

00:34:28: Ja gut!

00:34:29: Jetzt sind wir einfach älter geworden, jetzt haben wir andere Bresche.

00:34:33: Dann werden wir noch ältern und dann ... Wer weiss vielleicht ist eines Tages ... Vielleicht hatten die gewisse ICOs tatsächlich recht, dass wir eines Tages sämtliche Krankheiten bekämpfen können?

00:34:45: Vielleicht!

00:34:46: Dann ist vielleicht plötzlich ... Die Medizin ist eher ästhetisch oder irgendwie ein Sport-Performance.

00:34:54: Also es wird immer Anpassungen geben, das wird sich nie ändern.

00:34:58: Man kommt nie einen Punkt und sagt, man muss es nehmen.

00:35:00: Wenn wir im Thema Gesundheitswesen sind und bei dem, was du erzählt hast, ist er dann näher zum Datenschutz oder relativ schnell?

00:35:08: Wird das kritisch?

00:35:09: Oder gibt das alle als eine Barriere?

00:35:11: Weisst du irgendwann einmal, dass man sagt ... Das hemmt an allenfalls gewisse Sachen ab?

00:35:17: Ja, ich glaube, wenn man die Datenschutze falsch macht, kann das schon Sachen hemmen.

00:35:25: Falschmacht ist vielleicht etwas stark ausgedrückt.

00:35:28: Aber nehmen wir ein Beispiel, da gibt es gerade die Gesundheit mit den agentischen KI.

00:35:34: Wir wissen heute – und das kann man sehr gut zeigen – dass eine KI zum Beispiel sehr viel bessere Diagnose geben kann, wenn sie mehr Tag auf der Hette über uns hat.

00:35:45: Deshalb ich, die absolut keine Gesundheitsdossier haben und nur den KI sagen kann, was ich noch weiss von mir Und ich in einer Parallelwelt, die halt eine sehr detaillierte Gesundheitsdossier hat, die sich über mein ganzes Leben aufgebaut hat.

00:36:00: Wo alle meine Analysen drin sind und vielleicht auch noch Informationen für irgendwelche Wearables und so.

00:36:07: Die wird mir schlechter einfach eine bessere Diagnose geben und wahrscheinlich dann auch eine bessre Vorschläge machen, meine Probleme zu beheben.

00:36:16: Im Moment habe ich das nicht weil die Schweiz extrem ... Datenschutzmäßig unterwegs ist und sehr lange die Entwicklungen von diesem Gesundheitsdossier blockiert worden sind.

00:36:30: Aus Gründen, wo ich absolut auch vollziehen kann.

00:36:33: Aber wir müssen einfach realisieren, wenn man da nicht die Frasche vorwärts macht... wird uns das ein Hemmschuh sein.

00:36:39: Und das heisst natürlich nicht, dass man einfach alle Schlösen öffnen soll.

00:36:43: Aber wirklich eine relativ rasche pragmatische Wegfindung, die zumindest die, die wollen, relativ raschere Daten zur Verfügung haben, damit sie auch von keinem interpretiert werden

00:36:52: können.

00:36:54: Zum Schluss langsam.

00:36:55: Das habe ich gerade unten gesehen.

00:36:56: Er hat auf das gesprochen und gesagt, er kann sein Bauch gelesen.

00:37:02: Ich habe meinen Sonntag gesagt, dass man so umbricht.

00:37:05: Man sieht viele Bücher lesen, aber das muss er lesen!

00:37:08: Er hat

00:37:12: mir

00:37:12: noch kurz angesprochen.

00:37:13: Er hat gesagt, das ist unglaublich, weil du es geschafft hast auch dort oder irgendwo die verschiedenen Bereiche, da geht's ja um die verschiedene Bereiche was hat und der Einfluss von keinem.

00:37:20: Und was heisst das für Gottshanen?

00:37:22: Das offensichtliche Arbeiten gekriegt hat, dass es am Schluss die Leute verstehen.

00:37:27: Genau

00:37:27: genau.

00:37:27: Ja ich meine natürlich den Traum von jedem Autor in solche Situationen einzukommen.

00:37:32: Ich bin natürlich sehr dankbar auch wenn wir die Menschen sagen Weil das motiviert sich dann auch.

00:37:40: Ich denke, ich mache immer und arbeite von einem zweiten Buch.

00:37:45: Oder wenn man von dieser berühmten weißen Seite steht, hat natürlich noch eine zusätzliche Motivation.

00:37:50: Wenn es gibt Leute, die wirklich lesen.

00:37:52: Und wenn etwas mitnehmen, dass sie ihre eigene Jungmannschaft sagen, lehst du das?

00:37:57: Ganz genau!

00:37:58: Das ist etwas, was ich sehr gerne mache.

00:38:02: über die Audio-App, also das Framework.

00:38:07: Das ist nicht das Konkurrenz zum Buch, aber es ist eine Art schnellere

00:38:15: Erreignisse

00:38:16: einzugehen.

00:38:17: Aber es macht immer Freude zu hören, wenn Leute sagen, dass ich aus dem Glas gehe und sie mir wirklich irgendwie ... Ich sehe jetzt Sachen tatsächlich klarer oder anders.

00:38:26: Es gibt vielleicht auch Leute, die sagen, ich bin überhaupt nicht einverstanden?

00:38:30: Aber ich meine tatsächlich, dass man gelesen wird ist natürlich sehr befriedigend.

00:38:35: Genau und auch gehört wird.

00:38:37: also heute bist du ja Keynote Speaker.

00:38:38: Hast du die Konferenz eröffnet, Digital World?

00:38:41: Wie wichtig sind so Auftritte für dich?

00:38:43: Aber weisst du uns heute genau das?

00:38:44: Ja sehr wichtig weil ... Also ich mache es gerne.

00:38:47: Es ist eben diese Kommunikation zu erklären.

00:38:53: aber wie ich immer sage, ich möchte immer am Schluss möglichst viel Zeit verfragen auch noch zu haben.

00:39:01: Natürlich ist es immer eine Zeitfrage, aber dort wird es für mich wirklich interessant sein oder wenn die Leute noch von Fragen stellen.

00:39:08: Manchmal habe ich mir vielleicht genau das noch nie überlegt und es ist nicht mehr interessant.

00:39:14: Das fließt in Teilweise meine Gedanken rein oder in meine Reflexionen auf der App.

00:39:22: Und man merkt halt einfach so etwas was brennt den Leuten unter den Fingern, weil eben da schliesst sich wieder der Kreis zu unserer Diskussion am Anfang.

00:39:29: Weil wenn man sonst einfach selbst im Kopf dreht, oder irgendwann mal dreht es irgendwo in eine falsche Richtung.

00:39:35: Dann

00:39:35: musst du auswusern irgendwie.

00:39:36: Genau

00:39:37: die Konferenzen und die Interaktionen sind immer das Grounding.

00:39:41: Und das

00:39:43: Motto ist ein Zukunft jetzt?

00:39:44: Wollen Sie eigentlich einen Ausruf verzeichnen?

00:39:46: wie auch immer... Was ist denn ein Ausrufeverzeichen?

00:39:51: Das berühmte Zitat oder das Zukunft schon hier ist einfach nicht gleichmässig für dich!

00:39:56: Und ich glaube, das tut sich eigentlich relativ gut zusammenfassen.

00:40:01: Auf eine gewisse Art und Weise kommt die Zukunft tatsächlich schon hier.

00:40:05: Ich glaube eben gerade für Leute, die im Bereich der KI arbeiten.

00:40:09: Dort merkt man natürlich dann auch, wenn man mit Leuten diskutiert, die nicht in den KI arbeiten, dass man dort natürlich bereits in einer anderen Dimension teilweise etwas operiert.

00:40:19: Aber umso wichtiger ist es, dass du dich austauscht.

00:40:21: Vielleicht wird die ganze Fluss noch keines möglichen wissenschaftlichen Entdeckungen zu machen.

00:40:27: Ich sage es vielleicht sonst gar nicht so schnell oder gar nicht.

00:40:31: Ja,

00:40:32: also sicher, garantiert.

00:40:33: Ich meine, Sie haben uns ja auch schon Computer geholfen in den letzten sechzehn Jahren.

00:40:38: Deshalb, wenn man etwas für Kai Angst hat, muss man einfach ... irgendwelche Sätze nehmen, die ich vorkomme.

00:40:44: Ich muss einfach noch nicht die Computer ersetzen und dann merkt man nicht im schnellsten Moment mal es macht überhaupt keinen Sinn.

00:40:49: also oder die gleichen Ängste habe ich vielleicht die Leute auch schon für den Sechzehn-Jahr gehabt von vierzehntfünfzig wo die Computer aufkommen sind.

00:40:57: aber eigentlich ist das einfach ein anderes Tool.

00:41:00: natürlich Es gibt jetzt gewisse Sachen, die sind neu.

00:41:03: Aber das war schon im Computer so.

00:41:05: Also fast bis in der Musik oder in den Morden?

00:41:08: Genau!

00:41:08: Gut, da kommt ein Alter zurück.

00:41:14: Ich hoffe sehr, dass es eigentlich auch einer der Hauptantriebsgründe ist, weil Kai wird dann natürlich eines Tages auch... Wir können eine Komplexität erfassen, was mit unserem Hirn nicht möglich ist.

00:41:24: Heute schon so!

00:41:25: Unser Hirn kann ja nie einmal zwei Zahlen sammeln, die grösser sind als auch zwei Stellen und heutzutage spalten wir das Atom- und Flieger auf den Mond usw.

00:41:37: Ich denke, dass haben wir alles dank diesen Tools geschafft, um es auch zu entwickeln.

00:41:41: Kai will uns jetzt auf unsere nächste Stufe wiederheben.

00:41:46: Vielen Dank, Masté Salaté.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.