#109 «Reisen kann man so schnell nicht digitalisieren»
Shownotes
Gast im HDW Podcast Off The Record ist Karim Twerenbold (Inhaber und Verwaltungsratspräsident der Twerenbold Reisen Gruppe).
Ein Gespräch über Unternehmertum, Verantwortung und darüber, wie es ist, ein Familienunternehmen weiterzuführen – geprägt von Tradition, aber mit klarem Blick nach vorne.
Im HDW-Podcast «Off The Record» spricht Michael Köhn mit seinen Gästen über Themen aus der Politik, der KMU-Wirtschaft, der Bildung und der Gesellschaft.
«Off The Record» kann als Audio-Podcast über Apple Podcasts, Spotify oder Amazon Music gehört werden. Video-Podcasts können auf dem YouTube-Kanal des HDW angeschaut werden.
Transkript anzeigen
00:00:12: Herzlich Willkommen zum aktuellen HDW of the Record Podcast.
00:00:15: Das Gast ist heute Karim Twernbold, er ist Inhaber und Verwaltungsrotspräsident von der Twerndbold-Reisengruppe auch für das Familienunternehmen in vierter Generation vom klassischen Busunternehmen bis zu einer breit aufgestellten Reisengrupp mit eigener Flotte auf den europäischen Fluss.
00:00:35: Wir reden damit über Unternehmertum, Verantwortung und Todröpo wie es ist eine Familienunternahme weiterzuführen Prägt von Tradition, aber mit klarem Blick in Zukunft.
00:00:46: Das Gespräch ist am HdW Business Club entstanden, wo Karim Twerumpold das Gast war – mein Name Michael Köhn.
00:00:53: Vielen Dank für diesen spannenden Einblick und viel Leidenschaft!
00:00:57: Sie haben gesagt, ihr Vater machen was er will.
00:00:59: Ich sage es jetzt ein bisschen sehr salopp, oder?
00:01:01: Aber das Feuerentfachen war das Ziel.
00:01:03: Hatten sie das geschafft mit zu kaputzen, wenn sie nach Hause gekommen sind?
00:01:08: Ja, ich glaube das ist eben auch ein Teil davon.
00:01:11: Unsere Arbeit ist nicht nur einfach schöne Reise kreieren, sondern es steckt sehr viel Logistik dahinter.
00:01:19: Es kommt ein Erlebnis von... Nicht immer auf einem schönen Schiff an, sondern von dem Moment wo man bei uns ankommt im Bus-Einsteigen.
00:01:28: Darum sind das alles sehr wichtige Aufgaben.
00:01:30: Die allererste Aufgabe, die ich hatte, war Rechnungen abzulegen!
00:01:34: Das war hoch und sexy.
00:01:36: Ich habe das zwei Wochen lang in Rechnungen abgelegt.
00:01:41: Aber wenn man es etwas anders anschaut, ich hatte so viele Rechnung in der Hand.
00:01:45: Ich habe sehr viel gelernt über die einzelnen Firmen... Nur, dass ich geschaut habe.
00:01:50: Was waren das für Rechnungen?
00:01:51: Was sind das für Leistungsträger?
00:01:54: Was waren es für Beträge?
00:01:56: Also, ich habe mir das schon irgendwie einfach ein bisschen probiert, etwas spannend zu machen.
00:01:59: Gut, ich war fünfzehnig.
00:02:01: Ja, da ist man froh um jeden Franken gewesen, der auch noch verdient hat.
00:02:05: Darum haben wir alle Jobs gemacht.
00:02:07: aber im Nachhinein muss ich sagen, habe mich in diesen sehr einfachen Aufgaben sehr viel gelernt und bin auch sehr dankbar um das.
00:02:13: Aber die Fakt ist, was dann darum ging, ist zum Sagen komitisch auf den Weg oder nicht, da habe ich sehr wenig Druck gespürt von meinem Vater.
00:02:23: Und wenn es war der Moment, an dem Sie gesagt haben, dass sie mich gelassen haben?
00:02:28: Ich werde die vierte Generation!
00:02:31: Ja, ich könnte es wahrscheinlich nicht einmal auf ein gewisses Jahr oder ein gewisser Alter herlegen.
00:02:37: Ich meine, ich muss schon ehrlicherweise sagen, ich habe sehr früh gebrannt für das was wir machen, weil ich einfach Freude hatte.
00:02:44: Aber ich habe das auch nicht gerade meinen Vater als erstes viel unter den Nasen reiben.
00:02:48: Ich kann mich auch selber etwas verwirklichen, aber klar damit der Entscheid vom Studium, das in die Wirtschaftsrichtung ging.
00:02:55: Dort habe ich schon gesagt mal, weil ich glaube eben die Wahl des Studiums zeigt ein wenig die Richtung an, wo ich heran will.
00:03:04: und so war es dann auch.
00:03:05: Ich hatte mir extrem viel.
00:03:06: Die Branche war auch über Praktik zu Gemüten geführt.
00:03:11: Ich war in der Finanz, bei der Beratung und bei Produktionsbetrieben.
00:03:17: Es waren teilweise sehr spannende Jobs.
00:03:20: Aber ich habe immer gemerkt, das Feuer hat schon immer für die Reisenbranchen ... brennt!
00:03:26: Und so ist es dann entscheidend.
00:03:28: Dann sage ich jetzt mal, in diese Branche zu gehen wurde früher gefehlt.
00:03:33: Ich wollte aber zuerst einen anderen Weg noch gehen.
00:03:36: Ich habe nach meinem Studium gesagt, jetzt gehe ich noch zuerst zwei oder drei Jahre in einem Konzern in der Eisenbranche.
00:03:42: Ich hatte einen Vertrag unter Schifffzöhe-Ready bei Swisscard.
00:03:46: Der Landindustrie hat mich extrem interessiert.
00:03:48: Er ist schon als kleiner Bub.
00:03:51: Logisch!
00:03:51: Wer hätte nicht welcher Pilot werden?
00:03:53: Also ... Das war es irgendwie etwas näher.
00:03:56: Dann habe ich einen Anruf bekommen von dem damaligen Groupsio.
00:03:59: Mein Vater hat sich operativ dort schon ein bisschen zurückgezogen und sagte, Ich brauche nicht jetzt schon jemanden, der auf Stufe Gruppenprojekt vorantreibt.
00:04:11: Dort musste ich für mich einen relativ schwierigen Entscheid treffen.
00:04:16: Zum Eiten wäre es eine sehr entspannende Aufgabe.
00:04:20: Auf die anderen Seite habe ich gesagt, dass ich keine Lust unter meinem Vater arbeiten kann und habe gesagt, unter einer klaren Bedingung habe ich operativ mit meinem Vater als Operativ.
00:04:31: Als Unternehmer ist man nicht mehr irgendwo etwas näher.
00:04:33: Er ist mein Chef und nicht meinen Vater, oder?
00:04:37: Und das haben wir dann irgendwie ausbeindeln können.
00:04:40: Ich habe mit meinem Vater jetzt sehr viel über dieses Thema geredet und habe einen Entscheid getroffen entgegen meinem Plan bereits uns unternehmen einsteigen und jetzt retrospektiv natürlich mit dem Frühtopf von meinem Vater in den Zwanzig-Fünfzehn auch welchen Umfall plötzlich nicht mehr umgesehen war.
00:04:56: Ist das die richtige Entscheidung gewesen?
00:04:58: Ja ich habe gerade auf das Jahr eingegangen.
00:05:01: Fanzigritze operativ tätig wurde in der Firma.
00:05:05: Melfi,
00:05:05: Melfie.
00:05:07: Und dann
00:05:07: die dritte Verantwortung übernimmt definitiv.
00:05:09: Dann im fünften Jahr ist das passiert von heute auf morgen völlig unerwartet.
00:05:13: Das eine ist ja die private Seite und man muss umgehen und das andere ist auch die ganze Situation für die Firma.
00:05:21: Wie schwierig ist es, dass man nacheinander sieht?
00:05:23: Oder funktioniert man da einfach?
00:05:24: Es
00:05:25: ist brutal!
00:05:26: Es war eine ganz schwierige Situation.
00:05:30: Nicht einmal nur für uns als Familie, also meine Mutter und mich.
00:05:34: Meine Frau hat erst zwei Monate gekämpft dort.
00:05:37: Ich wusste entweder die Hirote oder die Familie.
00:05:39: Oder das Ganze ist nach zwei bis drei Monaten später wieder vorbei.
00:05:43: Also ich habe mich in einem meiner grossen Tiefpunkte erlebt.
00:05:48: Ganz, ganz schwierig gewesen, weil klar ... Mein Vater und ich sind seit dem Jahr zwölf bis zu zweitausend fünfzehn haben wir unsere Nachfolge geregelt.
00:05:57: Also ich habe ein Jahr nachdem ich eingestiegen bin, habe ich meinen Vater gesagt, jetzt tun wir mal ganz klar unseren Wegen mit den anderen arbeiten wie wir die Nachfolge wollen machen.
00:06:06: Und das empfehle ich jedem!
00:06:08: Man sagt ja man macht einen Ehevertrag nicht wenn man schon am Streiten ist sondern wenn man eigentlich im Guten ist miteinander.
00:06:14: Genauso ist sie in der Nachfolgs-Nachfolge so früh wie möglich diskutieren können und miteinander eine Einigkeit haben.
00:06:24: Wir hatten das, wir hatten es für zwei und ein halbe Jahre.
00:06:26: Er hat mir zuerst gesagt, jetzt schaue ich mal, wie du es machst.
00:06:29: Und nachher hat er mir das Vertrauen auch nicht geschenkt und dann sind wir da drin.
00:06:34: Das hat geholfen!
00:06:35: Klar ... Ich habe schon zwei Jahre, zweieinhalb Jahre die Firma als Group-Group sein und wenn man so will geführt, also verantwortlich, habe ich gekannt.
00:06:45: Aber ich war auch ein gutes Handel mit ihm zusammen.
00:06:47: Wir konnten sehr viel miteinander diskutieren und plötzlich ist man ganz alleine.
00:06:51: Also klar habe ich meine Mama Aber sie ist ja also so operativ.
00:06:55: Sie macht die Projekte, aber kennt natürlich unsere Firma.
00:06:59: Aber plötzlich bist du in diesem Sinn alleine?
00:07:01: Ich hatte eine sehr gute Geheel auch von meinem Vater.
00:07:04: Das hat geholfen!
00:07:07: Man fühlt sich in dem Augenblick schon sehr auf sich allein gestellt und das war ein Prozess, wie man durch das durchgeht.
00:07:15: Und nochmal für diese ganze Firma.
00:07:16: Mein Vater war wirklich der Patron alter Schule.
00:07:21: Und er ist auch für sehr viele Mitarbeiter, und wir haben sehr viele langjährige Mitarbeiter.
00:07:26: Er war eine Identifikationsfigur.
00:07:30: Ich würde nicht sagen mehr gelitten wie mir, aber sehr stark gelitten.
00:07:35: Aber jetzt kommt das grosse, aber ... Wir sind auch hier wie in der Corona-Krise, wo wir sehr stark zusammengerückt sind.
00:07:42: im Dezember gestorben, sind wir auch, habe ich gespürt wie als Firma noch mehr zu einer Familie geworden.
00:07:54: Jeder hat für den anderen alles gemacht und haben mir an der Rücke gestärkt, wo es vielleicht mehrere Mal nicht so gut gegangen ist oder ja ... Ich sage, in der grössten Krise wäre es eigentlich etwas starker Unternehmung.
00:08:08: Und das habe ich für mich persönlich zwei grösste Krisen nach dem Topf von meinem Vater und während Corona das wirklich gemerkt.
00:08:17: Es gibt mir auch heute noch ein gutes Gefühl bezüglich unserer Unternehmenskultur.
00:08:22: Stichwort Familie spürt man ja jetzt, dass ist extrem wichtig!
00:08:25: Das dreht die Firma seit den Hundertdrießig Jahren schon als hundertdreißiger Jubiläum.
00:08:29: Sie haben heute auch mal erwähnt, wenn sich ein Urgroßvater, der damals im Bade-Rütti angefangen hat mit Ross und Kutschern.
00:08:38: Weil es dann heute auf das Gelände geht oder so ... Was würde ich sagen?
00:08:44: Überlegen
00:08:44: Sie sich das manchmal?
00:08:45: Ja sicher absolut!
00:08:46: Immer wenn ich diese Bilder gesehen habe ... Ich glaube, dass wäre mir sehr unglaublich, was aus dem eigentlich entstanden ist.
00:08:55: Aber ich glaube, er wäre extrem stolz.
00:08:59: Für unsere Hundert und Zwei-Zwenzigjährige, die ja komplett ins Wasser geholt haben, war der Schwill-Sebentzwanzig.
00:09:04: Ich habe unser Geschicht in einem Büchlerverfassel wirklich aufgearbeitet aufarbeiten lassen.
00:09:12: Und dort hat man schon gesehen, dass eben so das langfristige Gedenk und das Zusammenrücken auch in der Unternehmung das ganze als eine Familie zu sehen.
00:09:22: Das ist auch schon da sehr stark Verankerung gewesen.
00:09:25: Man hatte den ersten Weltkrieg.
00:09:26: Man hatte eine zweite Weltkrieg, also noch da bin ich auch dort.
00:09:30: Wir waren kurz vor Fertig, weil das Militär alles eingezogen hat.
00:09:33: Also von sechs Fahrzeugen haben sie fünf wieder reingekollt.
00:09:38: Das musste praktisch von null anfangen.
00:09:41: Darum war die Resilienz, dass zusammen Rücken in der Krise investieren und innovativen ... Ich hoffe einmal, es würde ihn schon ziemlich stolz machen.
00:09:53: Wenn er sich dann noch fahren kann, schiebe er, dass er das Ganze angeguckt hat.
00:09:56: Dann ist es sicher ein Moment von Stolz.
00:09:59: Das andere ist schon, dass man sagen kann, dass es auf Räder ist.
00:10:01: Das hätte ich auch selber nicht gezielt oder?
00:10:03: Aber jetzt reden wir über Flüsse und Wanderreisen
00:10:06: usw.,
00:10:06: also es wurde viel breiter.
00:10:09: Wie schafft man das alles unter einen Hut zu kriegen?
00:10:13: Ist es sehr ähnlich, wie es einfach die Reisebranche ist oder ist es unterschiedlich?
00:10:17: Nein, klar.
00:10:19: Man kann sagen, Reisen ist Reisen aber im Operieren von diesen Geschäften ist es schon ziemlich unterschiedlich.
00:10:24: Ich meine wir führen den Reden ein und sind der Familienreden auch noch.
00:10:29: Das ist das operative vom Schiffsbetrieb.
00:10:34: Klar, wir arbeiten sehr eng mit Partnern zusammen, da mussten wir auch lernen.
00:10:37: Wir haben sehr viel Leergeld bezahlt Am Anfang.
00:10:40: Wir sind da wirklich da, weil es auch recht naiv war und de facto sind zehn Schiff nichts anderes als zehn Hotel.
00:10:45: also wir betreiben auch noch eine Hotell-Kette mit diesen zehn Schiffs.
00:10:50: Also es ist schon sehr divers.
00:10:53: Ich glaube was wichtig ist, dass alles irgendwo durch einen gleichen Denominator hat.
00:10:58: das ist schon so etwas.
00:11:00: ich sage jetzt mal im weitesten Sinne auch das Gruppe-Reisen-Element.
00:11:05: Klar, auf einem Schiff kann man auch ultraindividuell sein.
00:11:08: Aber ich glaube, dort haben wir uns schon auch den Namen gemacht und als Know-how haben wir verstanden, was es logistisch bedeutet, solche Reisen zu operieren.
00:11:18: Klar, keine von diesen Firmen ist gleich unterwegs und doch haben alle die gemeinsamen Basis.
00:11:25: Und die gemeinsame Basis der Kunden?
00:11:28: Was gibt es da typisch?
00:11:30: Der typische Kunde ist bei uns das Sechzeigeplus.
00:11:33: Das ist ja so von den Geschlechtern.
00:11:38: Leicht mehr Frauen als Männer, aber jetzt nicht wahnsinnig einen grossen Unterschied.
00:11:44: Sehr aktiv!
00:11:45: Aber es gibt ja diejenigen, die natürlich eben nicht mehr ganz so zweck sind.
00:11:49: Die könnten aber auch wunderbar immer auf einem Schiff unterwegs sein.
00:11:53: Klar, wir kämpfen hier auch gegen Stereotypisierung unserer Reise.
00:11:57: Aber wir arbeiten vor allem mit der Konstanzentwicklung von unserem Produkt.
00:12:01: Weiss nicht, vielleicht war der eine oder andere schon mal auf unsem Gourmet-Festival auf unseren Schiffen zwischen Passell und Straßburg.
00:12:08: unterwegs sind, wo die besten Köche von der Schweiz und Europa einer kommen.
00:12:12: Dort haben wir von zwanzig bis neunzig alles getroffen – bei Themenreisen wie Golf-Reise und Kunstreisen, Modereisen mit Luisa Rossi.
00:12:22: Da können wir schon immer an ein anderes Publikum herren.
00:12:26: Und es ist lustig!
00:12:26: Es ist immer die gleiche Aktion.
00:12:29: Das habe ich mir ganz anders vorgestellt.
00:12:32: Wenn wir mit dem einfach im Altersdurchschnitt püren, dann bin ich wunderbar happy.
00:12:39: Weil der Fakt ist, wenn ich mein Durchschnittshalter in den aktuellen Demografischen halten kann, hätte ich die nächsten fünfzehn- zwanzig Jahre einen wunderbaren Grund auslassen.
00:12:50: Aber heisst das schon mal gekämpft, bis es gegen das Heiß deckt?
00:12:54: Ich sage jetzt mal Image und überhaupt weggeutet auf Gruppenreisen.
00:12:58: Täglich!
00:12:59: Also nicht täglich aber ... Aber dann sage ich einfach, sogar nicht mit meinem Freund.
00:13:03: Er sagt, komm doch einfach mal aufs Gourmetfest.
00:13:05: Komm doch einmal nach Basel, nach Strasbourg und Strasburg, nach Basl.
00:13:08: Komm mal mit!
00:13:09: Hocke mal bei uns im Königsklassbus rein.
00:13:12: Verflügen diese Aussage relativ schnell?
00:13:17: Ich glaube, der grosse Challenge ist, dass wir die ersten Hürden schaffen müssen.
00:13:23: Das jetzt in den Dreißigjahren gerade ein Siebentäckige Donau-Reis macht – das erwarte ich nicht!
00:13:27: Aber da geht es zu Hause und redet positiv über dieses Erlebnis.
00:13:30: Und das ist eigentlich der Punkt.
00:13:32: Außer
00:13:32: wenn man mit Schwiegerelter kann oder so, jedenfalls zumindest unter.
00:13:35: Ja, genau.
00:13:37: Wie ist
00:13:37: das eigentlich?
00:13:38: Wenn sie im Lag ansitzen oder in einem Fluss schiffen ... Jetzt haben sie zehn, sie sind fast runtergegangen.
00:13:45: Schauen Sie das immer aus Ihren Augen an und sagen, es wäre mir jetzt ein Privatgefall.
00:13:49: Wir müssen uns das vorstellen.
00:13:50: Ich kann mich nicht in diesem Sinn abschalten.
00:13:52: Das sind ja immer irgendwie ... Wenn sie unterwegs sind, immer am Reisen oder am Ummer schauen, wisst ihr das?
00:13:57: Ja, das ist schon professionell.
00:14:02: Gut, wir sind gerade in unseren Ferienplanungen treiben durch unsere Tochter.
00:14:08: Da ist der Flussreis noch nicht geraten.
00:14:11: Jetzt ist sie sehr gerne auf dem Schiff, das muss ich wirklich sagen.
00:14:15: Aber aktuell sind es Skifereien, Skifahrer im Winter und Baden im Sommer schon in der Höhe.
00:14:21: Und wisst
00:14:21: ihr, ob Sie sich anrunden?
00:14:22: Da fahren sie los mit der Familie?
00:14:24: Ja, ich glaube, da hat die Geduld bei Ihnen noch nicht so gut.
00:14:28: Das ist der Flieger schon jemand, der ... Nein, ich persönlich bin gerne auf unserem Schiff.
00:14:33: Ich begleite auch sicher.
00:14:35: Ich fixe zwei Reise pro Jahr mit Kundinnen und Kunden.
00:14:38: Ich habe selbst das Garpilett auch, bin auch schon selber zwei Reisen gefahren.
00:14:41: Meine erste Reise beim VBZ Veteranenbund.
00:14:44: Alles pensionierte Liniebuschaufführer der Stadt Zürich.
00:14:49: Dann wäre man leicht nervös wahrscheinlich!
00:14:51: Hätten wir nicht eine Freude gemacht bei dieser Reise, ist aber gut rausgekommen... Klar, ich sehe das Ganze schon immer aus einer anderen Perspektive.
00:15:00: Ich probiere mich am Schluss auch als Kunde zu sehen, wenn ich auf der Reise unterwegs bin – denn damit kann ich ja auch Sachen draussen ziehen, die ich zurückmelden kann und es können durchweg nur positive Dinge sein oder etwas, die verbessungswürdig sind.
00:15:17: Aber man sieht halt überall immer etwas.
00:15:21: Jetzt haben Sie das Pilot Handys zum Gartenfahren, wie es mit Schiff
00:15:24: ist?
00:15:25: Ja, das habe ich
00:15:26: noch
00:15:27: nicht.
00:15:27: Nein, sicher nicht auf der Flüsse!
00:15:29: Ich würde eigentlich gerne so auf dem Zürich-Szenus ein Projekt machen und dann hätte ich alles.
00:15:35: wenn die vom Lastwagen und Busseln, Anhänger und Autos dann wirklich alles durchnattern.
00:15:41: Aber ich
00:15:42: muss noch zu sagen, dass es die älteren Reisefekanzen ... Sie haben ja meistens Geld, sie haben Zeit, genau.
00:15:48: Sie haben Muss?
00:15:49: Heißt das demografische Spielversee oder sind sie schon aktiv dran mit solchen Sachen, als sie jetzt vorhin gesagt haben Golf, Moden
00:15:55: etc.,
00:15:55: auch Jüngere integrieren?
00:15:58: Absolut!
00:15:58: Das ist... Ich meine, ich kann schon mit meinen Kunden Stamm zusammen alt werden Bis mein Kunderstamm nicht mehr herum ist und ich dann mit meinen Kunden auch zusammen sterfe.
00:16:09: Und das kann es ja nicht sein, eben ich habe gesagt, ich denke über Generationen.
00:16:13: Das heisst auch wir müssen konstant innovieren um wir Wände jünger werden.
00:16:18: Ich habe vor acht Jahren die Babyboomer-Strategie geschrieben, wo noch nicht viel über das Thema Babyboomern in der Reisenbranche geredet haben.
00:16:26: Aber ich habe gesehen – das kommt auf uns zu!
00:16:28: Das ist eine Sechzigjährige, die anders stickt wie eine Sechszigjährige vor fünf Jahren und meine fünf Jahre tickt schon wieder an.
00:16:36: Denn unsere Welt dreht sich so massiv schnell nur durch den technologischen Wandel.
00:16:43: Und das fordert uns.
00:16:45: aber wir haben diese Herausforderung relativ früh angenommen Und darum absolut.
00:16:50: Ich will mich da nicht auf den Lohrbären ausruhen und sagen, ich kann ja eine super gute Stammkurschaube.
00:16:56: Wo ich wirklich an, ich meine, wir haben die seventy-fünf bis sieben Prozent Repeater.
00:17:00: Da habe ich sogar achtzehn Prozent in der einzelnen Firma.
00:17:03: Also ich könnte gut sagen mit meinen Repeaters kann ich wunderbare Zukunft gehen.
00:17:07: Das ist kein Anspruch.
00:17:09: Und es ist manchmal auch ein bisschen Spannungsfeld.
00:17:12: oder man muss das jüngere Publikum ... Ich sage nicht jung, aber ein jünges Publikum ansprechen ohne dass man den bestehenden Kunden auch auf die Schuhe steht.
00:17:21: Und das ist schon ... Da muss ich mich mit einer recht feinen Klinge unterwegs sein.
00:17:26: Wir wollen innovativ sind und mit neuen Abläufen auf der Schiffe Sachen aufbrechen, wo wir irgendwie gefühlt seit zwanzig Jahren gemacht haben.
00:17:36: Wenn man das macht, sind die ersten, die das merken bei diesen bestehende Kunden, zu sagen, wieso haben sie das geändert?
00:17:42: Und da muss man den Mengen aber auch ein bisschen Sitzledder haben, damit die Drucker auszuhalten können.
00:17:48: Weil die Jüngeren finden das dann eben cool.
00:17:50: Blöds Beispiel Freeseating.
00:17:54: Früher hat jeder Kunde einfach sein Gleichdisch auf dem Dingsgeladen zum Morgen, Mittag und Nacht.
00:18:00: Wir
00:18:00: haben jetzt entschieden, dass wir das mal ein wenig aufweichen.
00:18:05: Es ist gefühlt eine Palasterevolution gewesen, die hier von uns zu kommen ist teilweise ... Freeseating am Morgen und Mittag gibt es wieder mal kurz nur aufs Morge, dass man sich einmal beim Zmorgens einfach frei sitzen kann im Abend und Mittagsessen nicht.
00:18:22: Aber wir müssen da auch etwas probieren.
00:18:25: Stimmt das?
00:18:26: Wir sagen jetzt mit den Sechzigern gleiche Noten, mit dem siebzigern das Gleiche Hotel in einem gleichen Ort und mit der achten sind noch das gleiche Zimmer im gleichen Hotel am gleichen Ort.
00:18:32: Das mache ich heute sogar schon!
00:18:34: Man muss gar keine Achtsgewährung mehr regelmässig ins gleiche Hotel sein.
00:18:38: Diejenigen die Kinder haben wissen, das hilft.
00:18:40: haben wir das Jahr für Jahr in dem gleichen
00:18:42: Ursteller
00:18:42: angemeldet.
00:18:44: Das hilft auch nicht, glaube ich.
00:18:47: Ganz ehrlich, unsere heutige, es ist der ULTRA FIT.
00:18:53: Das ist ein megafit!
00:18:54: Das ist wirklich wie von fünfzehn Jahren.
00:18:57: Sie sind die vier Generationen?
00:18:58: Die fünfte ist am Start, ihre Tochter?
00:19:00: Nein, sie ist noch nie am Start.
00:19:01: Am
00:19:01: Start, also auf der Tochter Welt?
00:19:03: Ja
00:19:04: ja, aber sie hockt schon gerne hinter den Steuerrad.
00:19:09: Das ist ja so, mit dem Schlüssel draussen natürlich.
00:19:15: Sie ist sehr gerne um Kundinnen und Kunden herum.
00:19:17: Wir haben immer eins pro Jahr unsere Ferienmesse oder unser Feriefest.
00:19:21: drei Tage über dreitausend Kunden und Kunden, die bei uns in den Gar-Hallen kommen – aber das ist hochprofessionell!
00:19:28: Und dann ist diese Runde mal unsere Kundin und Kunden verteilt, Osterreile ... Ich glaube es flair für Menschen, das Flair für Büs, Schiffe finden sie grundsätzlich auch cool.
00:19:42: Ich kann sich halt einfach noch weniger Sachen machen.
00:19:45: Ist um.
00:19:46: Aber ich weiss...
00:19:48: Und der Angeilsweis ist noch wie bei Ihnen und Ihrem Vater?
00:19:51: Was soll ich sagen?
00:19:51: Für Entfachen aber...
00:19:53: Genau!
00:19:53: Also ich versuche ein Copy-Paste zu machen.
00:19:56: Aber es ist eine andere Generation.
00:19:59: Ja, ich bin gespannt.
00:20:01: Irgendjemand hat es aber mal schön gesagt.
00:20:03: Vor zwei Wochen war mir ein Impositum der PVC, in dem alle grosse Familienunternehmer im Raum waren und einer meiner Co-Speakers sagte, dass sie irgendwann eine Familie geschickt fertig ist.
00:20:17: Das ist eine Realität.
00:20:18: Es kann passieren!
00:20:21: Ich wünsche mir das anders.
00:20:22: Aber wenn es so ist wie es ist, dann muss man auf alles bereit sein.
00:20:26: Ich muss sagen, nach dem Topf von meinem Vater habe ich mir sehr viel Gedanken gemacht.
00:20:31: Was ist wenn?
00:20:32: Und das ist ja vielleicht auch noch ein kleiner Tipp für mich, wenn man einen Tipp geben darf.
00:20:36: Auch diese Fragen stellen, was ist wenn, wenn etwas passiert und die Nachfolge nicht will oder was auch immer passieren kann auf dieser gute Antwort parat zu haben.
00:20:46: Also es heisst also ein bisschen Offen sein und schon planen und einstellen?
00:20:50: Einfach
00:20:51: sich mal Gedanken machen und vielleicht auch einmal beschreiben mit einem Anwalt zusammen das hilft!
00:20:55: Hundert und dreißig Jahre sind wir jetzt.
00:20:57: Hundertfünfzig, was ist das Ziel?
00:21:00: Für mich persönlich?
00:21:01: Ja,
00:21:01: für die Firma und für sie persönlich.
00:21:03: Dann sind Sie langsam in dem Alter oder wahrscheinlich, wo dann auch der Flächenboldkund Stimmung ist, altersmässig... Was haben Sie für ein Ziel, also die nächsten zwanzig Jahre?
00:21:14: Ich habe das Ziel, dass wir uns wirklich konstant weiterentwickeln, dass es einen qualitativen Reiseabbüten, die Sachen anders machen.
00:21:22: Vielleicht das andere, was das Ganze in einem Ökosystem ganzheitlich erdenkt.
00:21:26: Die Trance früher erkennt und Kraft hat auch weitere Trances zu investieren können.
00:21:36: Das ist eigentlich mein Wunsch für die Zukunft, wie das sein wird.
00:21:41: Time Hotel – schönes Reisen kann man so schnell nicht digitalisieren!
00:21:45: Ganz herzlichen Dank, Herr Zwerbwald.
00:21:46: Heu, heu für all das!
00:21:48: Und danke vielmals.
00:21:49: haben Sie heute dort zu pratteln bei uns hinein geguckt.
00:21:52: Es gibt selbstständig noch eine Kurve mit den Baselwiederspezialitäten.
00:21:56: Wir gehen jetzt essen.
00:21:57: Danke vielmals.
00:21:57: Noch schnell durch heavies.
00:21:59: Die nächste HW-Businessclub, die soll dabei geblendet werden ist am achtzehnten Juni-Stinner mit Helene Puttliger Artiedo.
00:22:07: Jeder hat eine Entschuldigung und der nächste Happy Hour oben ist am elften Juni.
00:22:13: Das sind ja die nächsten Highlights aus dem Business Club, aus der HDW und Happy Hour.
00:22:19: Vielen Dank fürs Rohr!
00:22:19: Einen schönen No-Me-Tag.
00:22:21: Und jetzt einen guten Tag.
00:22:22: Barriere geht auf Wemo.
00:22:24: Danke Wemo!
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